Die Zeiten des Kaisertums.
I.
Von Errichtung des Kaisertums bis zumBrand von Moskau.
Konstitution des Kaiserreiches. Napoleon vom Papst gekrönt. Königvon Italien.
War das verbundene Europa den Streichen der erst werden-den, durch inneren Krieg zerfleischten, durch den Revolutionskrampferschöpften Republik erlegen; um wie viel weniger war es demHeldenkühnen Jmp erator gewachsen, der jetzt über das befestigte,wohl geordnete Soldatenreich mit unumschränkter Macht, undgenialisch-kräftig herrschte? — Auch schien nicht, daß, so schwerenKampf zu beginnen, ein Grund vorliege. War doch durch Na-poleon die verhaßte Revolution erdrückt, die „Freiheit" durchdie unumschränkte Gewalt, die „Gleichheit" durch den neu er-richteten Adel verdrängt, und also eine Gemeinschaft der In»teressen zwischen dem Bund der Könige, und dem zu dem mo-narchischen Prinzip zurückgekehrten Frankreich erzeugt worden. —Aber eines fehlte noch zur Versöhnung — die Legitimi-tät. Bvnaparte's Thron, ob auch von Machtfülle umgeben, wargleichwohl ein Erzeugniß der Revolution, auf (wenigsten-scheinbaren) Volkswilleu, nicht auf Erbanspruch oder hi«