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»»d deS FriedenS sorglos Reisenden, befohlen. Solche RückschritteMachte die Civilisation.
Die erste Kriegsthat war der Ueberfall HannoverS, alsodie Verletzung deS neutralen teutschen Reichs-Dodens und derAngriff eines Volkes, welchem Englands Kriegsentschluß fremd war.Der Marschall Mortier, mit einem schon früher in Hollandgesammelten Heer, brach über Bentheim und Osnabrück inHannover ein (26.—30. Mai), zu dessen Vertheidigung dieeinheimische Waffenmacht sich zu schwach glaubte. Daher kamsofort zu Suhlingen (3. Juni) eine Konvention zu Stande,wornach das hannoverische Heer, 15,000 Mann stark, sich hinterdie Elbe in's Lauenburgische, unter der Bedingung, vor derAuswechslung nicht wider Frankreich zu dienen, zurückzog. Baldwurde nach einer neuen Konvention (5. Juli) das HannoverischeHeer völlig aufgelöst, und auch Lauenburg besetzt. Schonfrüher waren auch Cuxhafen und Nitzebüttel (wiewohl demneutralen Hamburg angehörig), um die Handelssperre gegenEngland zu sichern, besetzt worden. Auch hier kostete Teutsch-land eine Frucht des Verhältnisses, wornach „europäischeMächte" über Theile seines Bodens herrschten.
Auch Batavien, Cisalpinien, Ligurien, ihrer fried-lichen Gesinnung ungeachtet, mußten Theil nehmen am Streit.Auch Hetrurien, Rom und Neapel wurden unter schnödenVerwänden gebrandschatzt. Letzteres mußte einen Theil seinerLänder und Häfen den Franzosen zur Besetzung überlassen. Mitder Schweiz indessen, deren Gebiet geräumt ward, schloß Bo«Naparte bloß eine Kapitulation, vermag deren 16M0 MannSchweizer-Truppen, und nöthigenfalls mehr, in Frankreichs Soldedienen sollten (27. Sept. 1803).