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Englands und der neue östreichische Krieg gewesen, und hätteNapoleon nicht anfangs zu geringe Streitkräfte wider die Py»renäische Halbinsel gesendet.
Mit Ausnahme deS Boden«, welchen die französischen Heer-haufen besetzten, war schnell die Insurrektion über ganz Spanienverbreitet. Soldaten und Bürger machten gemeine Sache; inallen Provinzen und größeren Gemeinden bildeten sich Juntenzur Leitung der Volkserhebung; jene von Sevilla »ahm denCharakter als oberste Junta des Reich«, oder als Inhaberin derhöchsten Regierungsgewalt au.
Also sahen sich die Franzosen plötzlich von Feinden umringt.Als K. Joseph seinen Fuß auf spanische Erde setzte, waren schonNavarra, Estremadura, Arragonien, die beiden Kasti-lien, Leo», Asturien, Biscaya und Gallizien im Auf-stand. Bald folgten, und mit größerer Heftigkeit, die südli-chen Provinzen nach: über das ganze Reich tönte der Lärm desKrieges.
Die spanische Macht in Arragv'nien führte der tapfereJoseph Palafox, jene in Andalusien CastannoS, inAsturien und Gallizien der Greis de la Cuesta. Der letztewurde beiMedina delRio secco inLeon in schwerer Schlachtgeschlagen (14. Juli 1808), in deren Folge Leon mit allem Landumher erobert ward, und K. Joseph in Madrid einzog<20. Juli). ^
Aber traurige Botschaft verbitterte sofort solchen Triumph.DaS Heer, welches unter Dupont von Madrid aus gegenAndalusien gezogen, hatte, den Feind verachtend, die SierraMorena überstiegen,. den Ouadalquivir kühn überschritten,Eordova geplündert, und das feste Lager bei Jaen erstürmt.Aber ringsum sammelten sich die rächenden Schaaren der Spa-nier. Zu spät nahm Dupont den Rückzug. Nach einem ver-zweifelten Versuch, sich durchzuschlagen bei Baylen, gab Dupontsich mit seinem Heere gefangen (20. Juli). Sechszehn tausendMann streckten also die Waffen.
Größere Unfälle sind oft ohne bedeutende Folgen geblieben.Die Schlacht von Baplen hat Napoleon um die Ppre-