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Vierter Band. Neueste Geschichte.
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nun an hatten die Dritten eine feste Grundlage für ihre Feldzügeauf der Halbinsel.

Zweite Knegöperipde. Kongreß von Erfurt. Dritte Periode. Ver-schlimmerung der Spanischen Angelegt».,eilen.

Napoleon, auf die Nachricht solcher Unfälle, sammelte einneues, weit gewaltigeres Heer, und beschloß, in Person den Auf-stand Spaniens zu erdrücken. Zur Erleichterung Frankreichs wa-ren Italien und Teutschland bereit oder gezwungen, ihreSohne über die Pprenäen in den verhängnißvvllen Kampf zusenden. Mit blutendem Herzen sahen die Vater und Bürger derteutschen Gauen ihre Sohne und Mitbürger in's ferne Land znrUnterjochung eines unglücklichen Volkes oder zum eigenen Ver-derben ziehen. Dieses war die Zeit der tiefsten Erniedri-gung Tentschlands.

Aber bevor Bon aparte in den spanischen Krieg zog, sicherteer seinen Rücken, durch innigere Befreundung mit Rußland.Kaiser Alexander hatte seit dem Frieden von Tilsit — auf-richtig oder verstellt — sich als Napoleon's Freund, ja Bundes-genossen bekannt. Er überließ ihm die Herrschaft in Süd undWest, während er für sich selbst in Nord und Ost nach Erobe-rungen blickte. Man that keine Einsprache, als Napoleon Por-tugal eroberte, und den bourbonischenThron inSpanien stürzte;aber man verlangte dieselbe Gefälligkeit in Ansehung Finnlands,welches man Schweden, und der Moldau und Wallachei,die man den Türken zu entreißen gedachte.

Zur Befestigung dieser Verhältnisse ward eine Zusammen-kunft der beiden Kaiser zu Erfurt (28. Sept. bis 14. Okt.)veranstaltet. Sie fand statt unter glänzendem Gepränge, ängst-lich betrachtet von Europa. Das Schicksal des Welnheils schienhingegeben dem Uebereinkömmniß der beiden Gewaltigen. Eng-land klagte laut über Rußlands böse Politik. Die Wohlgesinn-ten aller Länder trauerten.

Ein gehcimnißvoller Schleier deckte anfangs die Verhand-lungen zu Erfurt. Was jedoch davon kund ward, und was dar-auf folgte, bestätigte die Muthmaßung, daß durch sie die schon