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Vierter Band. Neueste Geschichte.
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Glück derselben steigerte bald ibre Forderungen. Auf dein Kon»greß, welcher einige Zeit darauf zu Chatillon (1814, 4. Febr.)zusammentrat, bot man Napoleon bloß die alte Grenze Frank-reichs an, und verlangte die vorläufige Uebergabe von 6 Haupt-festen, wodurch er wehrlos geworden wäre. Also blieb ihm aller-dings bloß das Schwert übrig, und er zog es kühn, den hohenTon der Verbündeten zu Chatillon mit gleich hohem Ton erwie-dernd, und dadurch die Unterhandlungen zerreißend.

Der Kaiser indessen, die Gefahren seiner Lage erwägend,suchte wenigstens «inen Theil der Feinde zu versöhnen. Zuerstsandte er den Papst nach Rom zurück (1814, 23. Jan.), dieseStadt nebst einem Theil des Kirchenstaates ihm wieder über-lassend.

Schon früher schloß Napoleon mit dem gefangenen Königvon Spanien zu Valencay einen Frieden (1813, 15. Dez.),wodurch Ferdinanden das Reich seiner Vater zurückgegeben,dagegen von ihm versprochen ward, die Engländer zur RäumungSpaniens zu vermögen, auch in Bezug auf die Seerechte gemeineSache mit Frankreich gegen Großbritannien zu machen. DiesenVertrag jedoch verwarf die Spanische Regentschaft. Da entließNapoleon den König ohne alle Bedingungen in sein Reich ( 13 .März 1814), und rief alle französischen Truppen aus demselbenzurück. Ferdinand sehte eifrigst den Rache-Kampf fort. Gleich-zeitig aber erdrückte er, die ehevorige despotische Macht gewaltsamwiederherstellend, mit allen Schrecken der Tyrannei sein eigenesVolk, d. h. die Freiheitsfreunde, die würdigsten Söhne des Va-terlandes, die alleinigen Retter des Reichs.

Krieg auf dem Boden Frankreichs. Vertrag von Chaumont. Pariserobert. Napoleon des Reiche- entsetzt.

Die Verbündeten, nach einigem Zaudern, entschlossen sichendlich zum großen Entscheidungskampf. Viermal hundert tau-send Streiter, in drei große Leere vertheilt, standen längs desRheins und in Holland; von Italien her zog die verbun-dene Macht Oestreichs und Neapels; und über die Pyre-näen ergoßen sich die zürnenden Schaaren der Spanier und