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Vierter Band. Neueste Geschichte.
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Portugiesen, mit den Engländern vereint. Und den un-geheuren Massen nach, auf allen Wegen, drängten sich, zumalgegen die Ostgrenze, neue Schlachthaufen der Teutschen, Oest«reicher, Preußen und Russen.

Um desto sicherer den Angriff zu thun, nahm das Hauptheer,unter Scbw arzenberg, den Weg durch die Schweiz, welchezwar, unter Genehmigung Napoleou's, sich als neutral erklärt(18. Nov. 18 lZ), aber das Anerkenntniß solcher Neutralität vonden Verbündeten nicht erlangt hatte. Die alten Herren vonBern, nach dem „guten alten Zustand" sich zurücksehnend,kamen den Wünschen der Verbündeten entgegen, und so fand derangekündigte Durchzug des großen Heeres in den letzten Tagendes Jahres zwischen Schaffhausen und Basel statt. Am er-sten Tage des folgenden (1. Jan. 1814) setzte das Blücher'scheHeer auf verschiedenen Punkten über den Mittelrhein, wäh-rend in Norden Bülow von Holland aus vordrang.

Gegen so ungeheure Streitmassen vermochte der Kaiser nureinige HeereStrümmer und schnell zusammengeraffte Nationalgar-den auszustellen. Gleichwohl rückten die Verbündeten mit ihrerunermeßlich überlegenen Streitkraft nur zögernd, behutsam, fastängstlich vor. Doch beschloß man, die Festen bloß einzuschließen,und mit der Hauptmacht gegen das Herz des Reiches zu dringen.Schon erschienen auch die Bourboni scheu Prinzen in den ver-schiedenen Gegenden, um unter dem Schutz der verbündeten Fah-nen die Freunde der alteiz Monarchie um sich zu versammeln.

Der Feldzug, welcher nunmehr folgte, ist reich än Wundernder Tapferkeit und Kriegskunst. Napoleon, von dem Ver-hängnis; gedrängt, erschien gleichwohl nie größer, als jetzt. Biszu seinem Falle blieb er persönlich fast immer siegreich und fort-während der Schrecken der Feinde. Auch stürzten ihn nur dieUnfälle — und endlich der Verrath -> seiner Unterfeldherre»' unddie Abtrünnigkeit des seilen Senates; im Feld schritt er bis an'öEnde furchtbar einher. Bei Brienne (29. Jan. 1814), beiChamp-Aubert (10. Febr.), bei Montmirail (11. Febr.),bei Joinvillers (14. Febr.), bei Nangis (17. Febr.), beiMontereau (18. Febr.), zerschmetterte er abwechselnd die Hel-den-Schaaren der Preußen, Russen, Oestreicher und der