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der Geist der Revolution, der ungezügelten F reih ei tslust,der Gese tzwid rigke i t, der Anfeiiiduiig des historische»Rechts. Dieser Dämon müsse beschworen, müsse für immergebändigt, jede Möglichkeit seiner Rückkehr müsse abgewandtwerden. Sein Ursprung aber liege in den Irrlehren der Neu-zeit, in den Träumereien der Staatsphilosophen, in derVolksverführung durch gleißende Worte und lockende Trug-bilder, in der weitherrschenden Verachtung des Heiligen und Alt-ehrwürdigen, in dem heillosen Gleich Heits-Schwindel zu-mal, welcher den rechtlich bestehenden und nothwendigen Unter-schied der Stände anfeindet, und näher oder ferner mit Pö-belherrschaft'droht. Ihm müsse gesteuert werde» durch Pflegeder Religiosität, zumal durch fromme Jugenderziehung,durch Behauptung und thunliche Wiederherstellung des histori-schen Rechts, durch strenge Wachsamkeit gegen Dolksver-führung, also durch Beschränkung der gefährlichen Lehr- undPreßfreihcit, mittelst Aufstellung unantastbarer politischerGrundsätze und mittelst strenger Censur, endlich durch schnelleUnterdrückung jedes wo immer entstehenden Auflehnens gegen diegesetzliche Gewalt, also vor Alleiti durch festes Zusammen-halten und einträchtiges Zusammenwirken der verbundenen Re-gierungen gegen den gemeinsamen Feind.
Wider solche Erklärungen erhoben sich die Dolksfreunde,sagend: ,,Was ein ganzes Volk will, noch mehr was die Ge-sammtheit der aufgeklärten Völker oder Klassen durchdringtund bewegt, das kann nichts Böses seyn; und dagegen an-zukämpfen ist keinem Sterblichen erlaubt. Wäre in den Zeitender Reformation gegen dieselbe eine gleich mächtige heiligeAllianz als die heutige entstanden (und daß sie aus aufrichti-gem Glauben der alt-katholischen Häupter hervorgehen konnte,wer wird eS bezweifeln ?), so wäre diese für das Heil der Mensch-heit so unendlich kostbare Umwälzung völlig unterdrückt, dem wei-tem Fortschreiten der christlichen Völker eine unüberschreitbareGrenze gesetzt worden, oder sie wäre noch unter weit furchtbarernZuckungen, als der getheilte Widerstand hervorrief, in's Leben ge-treten. Und so auch die Neuzeit. Unsere, der politischen Mün-digkeit entgegen gereifte» Völker fordern eine Reformation des