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Ausstände,, „„d somit von neuen Anläßen zur Stillung der Blut«gier hervorging. Aber das Blut der Porlier, der Lascy, Vi-dal und ihrer edlen Freunde ward, wie man von dem Blut derchristlichen Märtyrer sagte, zum fruchtbaren Samen, woraus neueund immerdar zahlreichere Freiheitsfreunde entstanden, und wennauch die Schrecke» der Gewalt und die Allgewalt ihrer fanatischenDiener von Aeußerung des Grimmes, von, lauten Wort derKlage abhielt, so senkte sich die Zornesglut nur desto tiefer in'sHerz, und harrte bloß eines Hoffnungsstrahles, um allverzehrendhervorzubrechen. Im Jahre 1820 endlich erschien in dein Auf-stand der muthwillig gereizten Heerschaaren solcher Hoffnungs-strahl und — der Absolutismus ward gestürzt. Nur auswärtigeMacht konnte ihn wieder herstellen.
In Portugal herrschte zwar geringere Tyrannei, doch nichtweniger Verwirrung und Noth. England, die Stellung desBeschützers gern mit jener des Herrn vertauschend, erbitterte durchdie Anmaßungen seines, an die Spitze des portugiesischen Heeresgestellten, Feldherrn BereSford die Nation, und entzweite sichmit der Regentschaft. Der König Johann >l. selbst, welchervon Brasilien aus den Scepter auch über seine europäischenLande streckte, schien Portugal mit dem Loos einer Kolonie zubedrohen, und vermehrte durch sei» bedenkliches Schwanken zwi-schen den verschiedenen Parteien die allgemeine Zerrüttung. Mehrund mehr verbreitete sich in den edleren Theilen der Nation derWunsch nach einer freien Verfassung — als nach dem einzigenRettungsmittel für das Vaterland. Die Engherzigkeit der Re-gentschaft, genährt durch aristokratische und mönchische Umtriebe,siellte sich feindselig solchem Verlangen entgegen. Da entspannensich Verschwörungen, und in deren Folge gab es Hinrichtungenund Verbannungen und terroristische Gesetze. Nur desto empfäng-licher ward durch dieses Alles die Nation für die-Idee der Selbst-befreiung. In, Jahre 1820 reiste dieselbe zur That.
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