Von nůtzlichen Kuͤnſten. 123;
O der:. 3Man nimmt das Fleiſch wickelt es in ein ſauber Tuch/ ſcharret ſelbigesin Hirſchen ein; dieſes Fleiſch haͤlt ſich friſch viel Tage lang..
Ingleichem/ das Fleiſch mit Meliſſen⸗Waſſer beſprengt/ bleibt eineZeitlang friſch und ſicher fuͤr Fliegen und Maden.
52· Auffgehaͤngten Speck fuͤrden Fledermaͤuſenzu bewahren.— e haͤngt die ſtechende Blaͤtter von Wald⸗Diſteln oder Stechpalmdarum her.7 Item/ Maͤußdom darum/ machet/ daß die Maͤuſe ſolches ver-ſchonen.83. Keiſch fuͤr den Maden zubewahren/ daß ſie nichtdarinnen wachſen.
Man nimmt die Blaͤtter vom Floͤhkraut/ und belegt damit das geſal-
tzene Fleiſch/ ſo man in den Rauch auffhaͤngen will.54. Kleiſch bald muͤrb zu ſieden.
Man nimmt ein Reißlein von einem Feigenbaum/ ſiedet daſſelbige mit
dem Fleiſch. 8155. Omeiſen zu vertreiben.
Man nimmt Wolgemuth und Schwefel/ 1re und 2355 un-ter einander/ wo man alsdann dieſes hinſtreuet/ ſo fliehen die Omeiſen dar-von.
56. Daß die Melonen ſuͤß/ lieblich und einen gutenGeruch bekommen.So oͤffnet man oben den Spitzam Saamen ein wenig/ legt hernachſelbigen in Malvaſier und Roſen⸗ Wäͤſer /laͤſts 2. Tag lang darinn wei-en.ê· Daß Moͤſſing⸗ Geſchirr zu machen/ daß es ſchoͤnelb werde.
Man nimmt Schwefel/ ſööſ ſelbigen zu Pulver und zu einemreinenMeel. Thut hernach 4. Theil Kreiden auch zerſtoſſen zu einem Theil Schwe-fel/ alles wol durcheinander. 8.
Nachdeme nun das Moͤſſing zuvorvom Schmutz geſaͤubert/ ſo nimmtman ein ſauber Tuͤchlein oder Leder/ und reibt mit dieſem Pulver damit dasMoͤſſing⸗Geſchirr. 8
333 3353 iji 58. Fuͤr