Band 
Erster Band.
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dumque utilissimum est, contraque fuscis et obscu-ris nigrum.” Er fügt dann hinzu, daß alle Alaunsortendurch natürliches Ausschwitzen (exudation) aus den Erdengewonnen werden, in Spanien, Acgypten, Armenien, Ma-cedonien/ im Pontus und in Afrika, auch auf den InselnSardinien/ Melos Lipara und Strongyle, und daß unterallen gerade derjenige der beste sey, der aus Aegypten kömmt,diesem zunächst stehe der von Melos. Hernach nennt ernoch besonders fünf verschiedene Sorten Alaun, mit ihrengriechischen Namen, nemlich: Phormion, Paraphoron, Schi«stvs (auch Trichitis genannt). Chalcitis und Strongyle.Diese lezte oder fünfte Sorte wurde sehr hoch geschätzt, undMelinischer Alaun genannt, weil er von der Insel Meloskam. Zuletzt bemerkt Plinius, daß die verschiedenen Alaun-sorten eine zusammenziehende Eigenschaft besitzen, daherauch die gemeine griechische Benennung komme.

Man muß allerdings zugeben, daß einige der ebengenannten Substanzen, die Plinius unter dem gemein-schaftlichen Namen Alaun aufführt, vorzüglich Eisen ent«halten haben, weil er unter andern auch sagte, daß zweiderselben mit Gallapfel und Granatapfel. Schalen eineschwarze Farbe hervorbrachten; man hat daher auch Grundzu glauben, daß eine Sorte davon schwefelsaures Kupfer(Kupfervitriol) gewesen sey. Demohngeachtet kann ich we«der in dieser Stelle, noch in andern Theilen des Werkesvon Plinius eine hinreichende Ursache zu der Meinung fin-den, dieser Schriftsteller habe unter dem Namen Alaunnicht auch die schwefelsaure Alaunerde begriffen,wenn gleich vielleicht nicht im krystallisirten Zustande,wie unser Alaun"); aber doch in einem solchen Zustande

*) Nach Vertheilet ist ru Solfatara bei Neapel eine Alaunmine,werche Aiaun in Gestalt einer weißen Erde enthalt; dieser