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Erster Band.
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Krystallisation des schwefelsauren Eisens und KupferS ge-meint sey. Endlich behauptet Beckmann, daß alles, wasWir bei den alten Schriftstellern über den Alaun finden,auf die Metallfalze anwendbar sey, die man spater Vitriolgenannt hat. Aber wenigstens dieses letztere ist nicht rich-tig; denn Plinius sagt im i;ten Kapitel des g;. Buches:

„De sulphure, alumine.*), et generibus eorum’’ etc. Esgiebt mehrere Arten Alaun: „Plura et ejus genera.’’ Vonder Insel Cyprus erhalt man deren zwei, einen weißenund einen schwarzen; diese unterscheiden sich nicht so wohldurch ihre Farbe, als vielmehr durch ihre Anwendung.Der weiße Alaun ist von größtem Nutzen zum Farbender Wolle, für helle oder glänzende Farben; wahrendim Gegentheil der schwarze Alaun zu braunen unddunklen Farben gebraucht wird: „in cypro candidum «tnigrum, exigua coloris differentia, cum sit usus magna,quoniam inficiendis claro colore lanis candidam liqui-

*) Beckmann vermuthet, daß, den Columella ausgenom-men, Plinius der älteste Schriftsteller sey, in desieu Wer-ken der Ausdruck „Alumen” angetroffen wird, und daßman die Ableitung dieses Wortes nicht leime Lr fragtdann, ob es nicht etwa apyptischcn Ursprungs sey, weil manvon dorther die beste Sorte Alaun be;ogeu habe?

io) Die Etymologen pflegen alumen aus dem Griechische» hals,hal oder halme (sulsago), herzuleiten, weil Plinius XXXV,15 sagt, alumen fit ex salsugine terrae. Im Griechischen hießdas »limen der Alten »typteri» , ob vili, adstringendi , wiePlinius behauptet. Ueber das alumen der Römer, oder diestyperia der Griechen laßt sich wegen Mangel an klarenKennzeichen nichts weiter mit Bestimmtheit sage», als daß esvon dem Alaun der Neuer» verschieden war. Bergmannvermuthet, es sey ein Vitriol - und alaunhaltiger Tropfsteingewesen.