Band 
Erster Band.
Seite
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bei seinen Operationen auf oder mit verschiedene Steffenbehauptet, daß die Gestalt der Theilchen entweder acrgrößcrtoder vermindert werde, und daß sonst weiter nichts ge-schehe (um zu zeigen, daß die Farben-Verandemugen da-durch entstehen, in Uebereinstimmung der Dickn, welcheNewton in seine Tafel verzeichnet hat), so hake er me-chanische Mittel wählen und anwenden sollen, w lche alleingeeignet waren, um diese, und nur diese Wirkungenhervorzubringen, anstatt, wie er es gethan hat, blos zuchemischen Agenzien seine Zuflucht zu nehmen, Kren Wir-kungen, in den von ihm angenommenen Fallen, inmer zwei-felhaft seyn mußten, obschon ihre Eigenschaft, cndere Wir-klingen, als er annahm, hervorzubringen, außer älem Zwei-fel ist. Delaval, der Annahme Newtons bepflichkend,daß Säuren stets verdünnen und Kalten stets verdicken,bereitete sich eine Flüssigkeit, die er als auflösenl und ver-dünnend betrachtete, und die aus Wasser und ohngefahrdem achten Theil von Salpetersäure (Scheidewisser) be-stand. Wenn er die auflösende Kraft dieser Flüsigkeit ver-mindern wollte, was er durch einen Zusatz vm Wasserhätte thun können, so wählte er zu diesem Zweck, wie ersagte, die Beimischung einer kleinen Menge Pottachenlaugeoder sonst einer kalischen Flüssigkeit; und dadurci erzeugteer eine neue Verbindung, deren Wirkung in manyen Fallenganz verschieden seyn mußte von dem, was er beibsichtigte,nemlich, von einer Verminderung der auflösende! Kraft derersten Flüssigkeit. Wenn er auf der andern Seid die Kraftseiner sauren Flüssigkeit vermehren wollte, was eram zweck-mäßigsten durch einen neuen Zusatz von Schcrdenaffer hattethun können, so nahm er seine Zuflucht zum Vitrolöl, wel-ches er beimischte; diese Saure besitzt jedoch gm; andereEigenschaften, und hat auf sehr viele Substanzei, beson-ders auf Pigmente, ganz andere Wirkungen. Zum Ve-