Band 
Erster Band.
Seite
96
JPEG-Download
 

- 9 « -

verändert werde. Die nehmliche Veränderung wirke auchhervorgebracht/ als man es einem Strom von Basserstoff-gas aussetzte. Das Quecksilberoxyd, welches dirch Pott.asche aus dem Kalomel geschieden wurde, zeigte. in dasFarbenbild gebracht, im brechbarsten Strahle fette Veran. .>derung, färbte sich aber in den am wenigsten lrechbaren .Strahlen roth, was von einer Sauerstoff-Absomion her.gerührt haben mußte.

Wollaston fand, daß das sogenannte Gunmi-Gua-jacum (Guajakharz), dem brechbarsten Strahl rußerhalbdem Violett ausgesetzt, seine gelbliche Farbe ins 6rüne än-derte, und daß es in dem am wenigsten brechbarer Strahlwieder gelb wurde. Die eine dieser Wirkungen nutzte voneiner Ausscheidung, und die andere von einer iibsorbtiondes Sauerstoffes entstehen.

Die oxydirende Kraft der Sonnenstrahlen ist, wieB erthollet (ich glaube, irriger Weift) ausschli>ßlich dar-auf zu bestehen scheint, sowohl mit als ohne Mitwirkungdes Lichts Veranlassung aller Veränderungen, w>lche thie-rische und vegetabilische Pigmente erleiden; er «eint, daßdie Wirkungen des Sauerstoffes in diesen Fallen wnen derVerbrennung ähnlich seien *). . Wenn man, sag er , dieWirkungen der Luft auf die Farben betrachtet, so muß mannothwendig einen Unterschied zwischen solchen, velche beiMetallischen Oxyden, und solchen, welche bei Fabentheil-chen aus dem Thier, und Pflanzen-Reiche Skat finden,

machen.

*) „ Cet esset doit ötre considere comme une eritablecombustien, Par la , le eharbon qui entre <Lns ia com-position des parties colorantes, devient predomiiant, et lacouieur passe ordinairement au jaune, au fauve au brun,ou celte degradation eu s’alliant avec es qui resti de l.a pre-miere Couleur, pioduit d’autres apparences,”