an seinem Orte eine ausführliche Beschreibung mitge-theilt werden soll.
5) Ein Campechenhol; > Purpurroth durch einen gesättig-ten Campechenholz. Absud, mit so viel salzsaurem Zinnversetzt/ daß ersterer schwach sauer wurde, und hernachmit arabischem Gummi verdickt und auf Musselin ge-druckt, welcher sodann gehörig getrocknet, und mitSeife und Wasser gewaschen wurde.
6) Ein sattes glänzendes gelb, aus einem einfachen Quer-citronrinden - Absud mit etwas salpeterig salzsauremZinn, (welches aus zwei Theilen Salpetersäure aufeinen Theil Salzsäure bereitet war) schwach gesäuert,gegummt, und topisch auf dieselbe Art, wie das Cam-pecbenholz - Purpurroth, applicirt und gleicher Weisegetrocknet und hernach gewaschen.
7) Ein ähnliches Gelb aus Quercitronrinde, nur mit demUnterschiede, daß, anstatt des salpeterigsalzsaurenZinns, schwefelsalzsaures Zinn (murio-Lulxkiaw oktin) genommen wurde.
Auf diese Farben-Muster goß ich oxydirte Salzsäure,die ich von Accum kurz zuvor erhalten, und vor Licht ge-schützt aufbewahrt hatte, und füllte das Glas damit an.In weniger als zwei Minuten fand ich, daß die MusselinStückchen, welche mit Krapp, Färberkraut und Quer-citronrinde auf Alaunbeitzen gefärbt waren, vollkom-men weiß wurden, und daß die verschiedenen Farben durch,aus verschwanden; wahrend die Purpurfarben vom Campe-chenholz und vom Buccinum, ferner die gelben Farben vonQuercttron mit Zinnauflösungen nicht merkbar verändertwaren; doch nach ohngefähr fünf Minuten schien das Cam-pechenholz, Purpurrokh an Intensität zu verlieren, was auchmit den gelben Farben von Quercitron bald nachher gescha-
. H s