Band 
Erster Band.
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«e und Luft wahrscheinlich fünfzigmal länger, als die er.Wahnren Campechenholz - Quereitron. Farben, ausgehaltenhaben würde.

Die Eigenschaft gewißer Stosse, das Sonnenlicht zuzerlegen, einige Strahlen zurückzuwerfen oder durchzulassen,und die übrigen zu ahsorhrren, so wie die Empfindung oderWahrnehmung unterschiedener Farben zu bewirken, hangtvon bestimmten und genauen Verhältnißen der Bestand,theile der Pigmente ab; diese Verhältniße können durch ge-genwirkcnde Potenzen auf verschiedene Art abgeändert wer.den, wodurch die Farben zerstört oder modifizirt erscheinen.

Beinahe in allen Veränderungen, welche auf unsererErde vorgehen, und vorzüglich in solchen, welche entwedermit Produktion oder Destruktion der Farben verbundensind, scheint der Sauerstoff, als ein allgemein verbreiteterStoff und Theil unserer Atmosphäre, fast durchaus auchals ein Bestandtheil der Pigmente wesentlich nothwendig zuseyn, sowohl zu den besondern Anziehungen oder Verwandt,schasten, welche bei ihren Wirkungen auf die Sonnenstrah,lcn die Wahrnehmung oder Einfindung von Farbe veran.lassen. Dieß wird nachher durch die sehr instruktiven undinteressanten Thatsachen in Betreff des Indigs zur Genügebewiesen und erläutert werden.

Doch wenn gleich Sauerstoff. Verbindungen in ge.wißen Proportionen nothwendig sind zur Existenz der mei-sten, wo nicht aller Farben, so kann doch ein Uebermaßvon Sauerstoff alle Wahrnehmbarkeit von Farben zerstö.ren, so wie dieß auch ein gänzlicher Sauerstoff.Mangel in Hinsicht des Indigs zu thun im Stande ist.Ein ausgezeichnetes Beispiel und eine Erläuterung davonwird man nachher auch an dem farbebildcnden Stoffe (cv-