lourables mattes) V0M Buccinum finden, welcher den Pur- .pur der Alten oder den Schnecken- Purpur giebt; dieser |letztere wird, wie gesagt, eine sehr genaue Erläuterung und |einen Beweis, wie das Sonnenlicht auf eine, und zwar 1sehr gewöhnliche, Art auf Pigmente wirkt, abgebet; nein- |lich durch Absonderung der Veranlassung zur Ertziehung Ivon ihrem Sauerstoffgehalte. Es wird leicht einzusehen |seyn, daß diese farbebildenden Stoffe, (des Jntigs und *kder Purpurschnecke) besonders dadurch äußerst interessantund instruktiv werden, daß sie gerade entgengesesten Be-dingungen und entgegengesetzten Analogien folgen.
Wohlangestellte Versuche mit den verschiedener Farbe,Waaren und mit den durch die gewöhnlichen oder ingemes«sensten Mordants damit hervorgebrachten Farben, um zuerfahren, welche Veränderungen oder Verletzungen die ver«schiedenen Farben auf den oben erwähnten und „ich aufandern Wegen am meisten erleiden, werden ohne Zweifelungemein viel zur Verbesserung der Farbekunst beitragen,indem sie uns befähigen, die geeigneten Mittel mzuwen«den, um ihre respekliven Mangel zu verbessern od r ihnenvorzubeugen, um solche Farben, welche man bisher für un-acht gehalten hat, in achte zu verwandeln, und vielleichtauch um die Schönheit und Dauerhaftigkeit derjemgm, wel, 'che man ächt nennt, noch zu vermehren.
In dieser Ueberzeugung habe ich zu verschieden Zei-ten manigfaltige Versuche entworfen, welche daran berech«net waren, mich die Wirkungen der Sonnenstrailen aufPigmente in allen ihren gewöhnlichen Verbinduigen, so-wohl im luftleeren Raume als auch in den vershicdenenLuftarten, im Alkohol, in fetten und ätherischen -Selen, inverdünnten Sauren und in Alkalien und die Wrkungendieser verschiedenen Agenzien oder Mittel auf die Farben,