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Erster Band.
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dänischen Regierung zehen Jahre lang in Westindien alsBotaniker angestellt war, hat drei Species von dieser Nan.

und endigen sich in eine kleine Borste. Nach von Rohr solldiel Baumwolle von den krautartigen und baumartigen Stau/den am deutlichsten durch die Saamenkörncr, deren Figur ausdie gute Beschaffenheit der Baumwolle einen große» Einflußhabe, sich unterscheiden.

g) Die BarbadcnsischeBaumwollen-Pflanze(Gos5vpium Barbadense). Sie zeichnet sich von der vorige»dadurch aus, daß die Blatter in drei Lappen zertheilt, undunterwärts am Stiele mit drei Drusen besezt sind. NachSchwarz unterscheidet sich auch die Barbadensische Baum-wollenstaude durch die Glätte des Blattes, so wie dadurchvon andern Arten, daß die Saamenkörner nicht an der Wollefest hängen.

4) Die rauhe Baumwoll-Staude (Gossypiumliirsutum). Sie wächst in Amerika. Die Blätter sind infünf spitzige Lappen getheilt, und unterwärts an der Hauptncrvemit einer Drüse besezt. Der Stengel ist ganz rauh anzufüh-len. Nach S ch w a r z soll sich die rauhe Baumwollen-Standevorzüglich dadurch auszeichnen, daß sie merklich haarig ist,uird die obern Blätter meist ungelheilt, die Saamen abergrün sind.

;) Die religiöse Baumwollen-Stande (Gos-fypium religiosum). Sie wächst vorzüglich in Ostindien undhat ihren Namen wahrscheinlich davon erhalten, daß sie sonstzum Götzendienst gebraucht wurde. Die Zweige und Blatt-stiele werden von schwarzen Punkten geziert. Die Blättersind tief in drei, seltener in fünf spitzige Lappen zertheilt, undan dem mittlern Stiele unten mit einer Drüse besezt. DasBlumenblatt ist weiß, ohne Flecken, und der Griffel ragt her-vor. Nach Schwarz erkennt man die religiöse Baumwollen-Stande am deutlichsten an den häufigen schwarzen Punkten,welche alle Theile bedecken, an dem mehr getheilten äußernBlumenkelche, und an dem dunklen Saamen, au welchem cucegefärbte Wolle hängt, die jedoch zuweilen auch weiß ist. Nach