kin, Baumwolle beschrieben *), welche er hauptsächlich nachihrem besondern Saamen unterschied. Baumwolle von die.
*) Vergl. Anmerkungen über den Cattnnbau, zum Nutzen der.Dänischen Westindischen Colvnien rc. von 2 - R. B. vonRohr; Alton« 179;. «Bde, 12.
Schwarz verfertigen die Chinesen aus dieser gefärbten Wolleden ächten Nanking.
6 ) Außer diesen verschiedenen fünf Arten gedenktBeckmann in seiner Waarenkunde im ersten Stück S. 7. nocheiner sechsten Art, welche auf den Westindischen Inseln unterdem Name» Cotton <ls Siam vorkommt, und nach Linne^ eineAbart der rauhen Baumwollen-Staude ausmacht. Dieses Ge-wächs soll sehr zärtlich seyn, langsam wachsen, und eine unge-mein feine, seidenartige Baumwolle geben, die aber von derNatur gefärbt ist, und sich bald durch eine gelbe, bald durcheine kaffeebraune Farbe auszeichnet. Die Saamen sind grün,und hängen so fest an der Wolle, daß man sie mit den Fingernablösen muß, indeßen die Saamen von der Baumwolle'andererArten durch die oben von Raynal beschriebene Mühle abgeson-dert werden. Murray bat auch noch eine Gossypium latifo-lium und rubium beschrieben, deren lczrere in Arabien wildwächst, und sich durch ein röthliches Blumenblatt, einen pur-purrothen Kelch, und rvthgeadertc Blätter auszeichnet.
Obgleich aber alle diese, hier beschriebenen Arten derBaumwollenstaude ein brauchbares Produkt liefern, so ist die-ses doch in Hinsicht der Güte sehr verschieden. Nach Isertwird gegenwärtig der Banmwollcnbau, vorzüglich auf der dä-nisch-westindischen Insel St. Croix, sehr kultivirt. Man solldaselbst 21 verschiedene Arten kennen, wovon eine aus dem spa- -Nischen Guiana, und eine andere mit rothe» Blattern die fein-ste und weiseste Baumwolle liefern.
Im Handel und in den Manufakturen unterscheidet mandie Baumwolle gewöhnlich nach den Ländern, wo sie gebautworden ist. Nach <l« 1» i’Iatieree wird die Baumwolle in dieOstindische und Levantische, und die erstere wieder ui die von