Band 
Erster Band.
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ton und colon 31 ). Auch die Italiener borgten den Na»wen cotons von den Arabern, und die zweite Benennungbombagia von dem Wort bombax, womit die Lateiner wol»letragende Baume bezeichneten „Krbor-ss lanigerae” desPlinius/ weicher in seinem zwölften Buche Cap. z, noch.wals dieser woLetrageuden Baume bei den Serern gedenkt,aber so doppelsinnig/ daß ich mich wundern muß, wie manso allgemein glauben konnte, die Serer seyen Chinesen ge»Wesen, und Plinius habe, wenn er der Wolle ihrer Bau»nie erwähnt, vielmehr Seide als Baumwolle darunter ver-standen *)> Die überausgroßen Vortheile, welche die ver«schiedenen Arten der Baumwollen * Staude dem Menschengewahren, sind die Deranlaßung gewesen, daß dieses Ve»getabil eine so ausgebreitete Kultur, als vielleicht sonstkein anderes Gewächs, erhalten hat. In China ist die

37) Muthmaßungen zufolge, welche uns Breitkopf in seiner Schrift„Versuch über den Ursprung der Spielkarten" mittheilt,scheinen die Phönizier oder Karthagenicnfer die ersten gewesenzu seyn, welche die Baumwolle nach Spanien brachten, undbei Stätobis oder Xativa, einer Stadt, welche Philipp derfünfte im Jahr 1707 zerstörte, an deren Stelle er hernach dieStadt fcUpe baute, anpflanzten.

In Deutschland wurde dieselbe schon im roten Jahr-hundert gesponnen und gewebt. Man bezog sie aus Italien.

'*) Barrow sagt in seiner Reise nach China G. in einer An-merkung : „Ptolomaus der Geograph sezt Sei*», «« Sey-tbia extra Imaum gränzend, in gleicher rage mit Cashgar,Tangut und Kitai, Gegenden, die wegen der Kultur desDaumwvll-Strauches bekannt sind. ES scheint sich daher ausallen den Stellen, welche bei den alten Schriftstellern überSeres vorkommen, wirklich zn vergeben, daß die Substanz,deren dabei erwähnt wird, eher Baumwolle als Seide gewe-sen sei, und daß man unter diesem Volke nicht die heutigenChinesen, sondern die Tartarn von Kitai zu verstehen habe.