entschuldigt zu seyn hoffe, wenn ich mich auf keine Lrörte.rung dieses Gegenstandes einlasse. Uebrigens ist die Zube-reitung desselben für die Färberei fast so, wie die derBaumwolle 3S 0.
Ganz anders verhalt es sich dagegen mit denjenigenbaumwollenen Geweben, welche mit Tafeldruck-Farben aus-gearbeitet werden. Hier bedarf es keiner absolut rein gebleich-ten Waare. Eine ins Auge fallende Weiße ist bei diesem Ar-tickel zureichend; auch kann das schwefelsaure Bad ganz ent-behrt werden. Sehr häufig konimt in dem Handel eine äus-serlich schon gebleichte Waare vor, welche jedoch im Innernnicht entfärbt ist. Dergleichen Blcichwaarc eignet sich zu un-serm Iczten Gebrauche auf Taftldruk - Farben. Man pflegtdergleichen Bleichwaaren auf den Mvusselin-, Mützen- undStrumpfbleichen in jene« äußerlich weiß gebleichten Zustandzu versetzen, und bedient sich hiebei zuweilen der sogenanntenSalzburgcr Bleichmethode.
Oefters schon, vorzüglich in altern Zeiten, hat eineschlechte Bleiche den Ruin oder Miscredit einer Cattun-druckerei herbeigeführt.
gy) Leinene Gewebe oder Gcspinnstc aus der Neßel, dem Hanfund dem Flachs, erfordern die Vvrbereicungsmitteln (Beitzen)in einem konccntrirtcrn Zustande, als die Baumwolle, unddasselbe Verhältniß findet auch rüksichtlich der Pigmente statt.Im Verhältniß der baumwollenen Stoffe ist Leinen überhauptschön intensiv und acht in der Farbe schwerer zu färben, sowie auch der Prozeß des Bleichens langsamer von statten gehtund mehrere Operationen durch kalifehe Laugen erfordert.Leinene Gewebe, welche mit der essigsauren Thonerde undden Ersenverbindungeu aus Krapp in farbigen Mustern darge-stellt werden sollen, erheischen eine vollkommen rein gebleichteWaare; demohngeachtet schlägt sich das Pigment noch ziemlichhäufig iil den lveißen Grund ein, so daß mau der Waare erstdurch die Buntbleiche ihr schönes, verkäufliches Ansehen gc-ben kann. Außer den mit Schwarz und zweierlei Krapproth