mehr erreicht werden konnte, und nach wenigen Stundenfand ich, daß die ncmliche Saure, welche die Produccionder Purpurfarbe beschleuniget zu haben schien, hernach dieseso hervorgebrachte Farbe wieder vernichtete, und den Mus-selin vollkommen weiß zurück ließ.
Um die Erzählung meiner Versuche nicht unnütz zuverlängern, will ich mehrere von geringern Belang mitStillschweigen übergehen, und nur noch zwei Versuche an-führen, welche, wie ich glaube, entscheidend sind über denproblematischen Theil dieser Untersuchung, ncmlich:
Erster Versuch. — Eine Flasche von Krystallglas füllteich zur Halste mit Queksilber, das zuvor durch Leder gc-drükc worden war, und brachte dann ein dreieckiges Stük-chen von feinem Musselin, das ehvor auf die oben angege-bene Art impragnirt und getroknet war, auf die Art hin-ein, daß es an einer Ecke zwischen dem Glasstöpsel unddem Hals der Flasche eingeklemmt sich befand; hieraufkehrte ich die Flasche um, daß das Queksilber in den Halsder Flasche herabsank und das Musselin - Stükchen, wel-ches wegen der Befestigung nicht aufsteigen konnte, undausgebreitet war, auf eine Seite der innern Fläche desGlases drükte, während die andere Fläche in unmittelbarerBerührung mit dem Queksilber war; leztes reichte einenZoll hoch über das Musselin. Stükchen, so daß dieses gänz-lich von, Zutritt der atmosphärischen Luft, welche noch inder Flasche enthalten war, geschüzt sich befand. So vor-bereitet wurde die Flasche (im Monat August) den Sonnen-strahlen ausgesezt, so zwar, daß die Seite, auf deren in-wendigen Fläche das Musselin - Stükchen sich befand, derSonne zugekehrt stand; in dieser Stellurig bemerkte ich, daßder Musselin, oder vielmehr das Pigment vom Buccinumdurch alle Schattirungen von Grün und Blau in eine ge-sättigte röthliche Purpurfarbe übergieng; diese Veränderung