Band 
Erster Band.
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erfolgte eben so schnell, wie gewöhnlich, wenn die getrok-ncte Substanz bei freiem Luftzutritt den Sonnenstrahlenausgesezt wurde.

Obwohl nicht leicht ein Versuch ausgedacht werdenmag, der entscheidender wäre, als eben dieser, so stellte ichdoch noch einen zweiten an, indem ich eine kleine 34 Zolllauge Glasröhre, welche an einem Ende zugeschlossen war,mit Oueksilber füllte, die Oeffnung sodann mit meinemFinger verschloß, und über einer mit Oueksilber gefülltenPorzellanschaale umwendete, wodurch dann, alo ich meinenFinger wegzog, das Oueksilber in der Röhre um vier Zollhcrabsank, und über sich einen luftleeren Raum bildete.Hernach brachte ich unter Oueksilber ein Stükchen von ei-nem auf oben beschriebene Art getränkten und wieder ge<trvkneten Musselin vor die Mündung der Röhre, und ließes in derselben in den luftleeren Raum aufsteigen, wassehr schnell vor sich gieng. Als das Ganze auf diese Artden Sonnenstrahlen ausgesezt wurde, so erfolgten die ge-wöhnlichen Farben - Erscheinungen, die mit Purpur sich en-digten, mit gleicher Schnelligkeit, wie im vorigen Versuche.

Im erstcrn dieser Versuche war zwar kein luftleererRaum vorhanden, aber der Musselin mit seinem Pigmentbefand sich zwischen Glas und Oueksilber eingeschlossen, sodaß nichts anderes das Pigment erreichen konnte, als Licht,welches durch das Glas fiel. Im zweiten Versuche befandsich der Musselin im luftleeren Raum, und das Pigmentwar ebenfalls durch Glas und Oueksilber vor jeder Sub-stanz so sehr geschazt, daß nur das Licht Zutritt habenkonnte. In beiden Versuchen waren die Muffelin-Stükchcnvollkommen trocken, und das Oueksilber verursachte nichtdie geringste Veränderung im Pigment, als es damit inBerührung kam, und kein Atom blieb daran oder an demMusselin hangen. Die Farbenveranderungen konnten also

nur