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purpur gefärbt war, die Farbe nicht zerstörte, obwohl siedadurch eine mehr ins Blaue fallende Schartirung erhielt.Sehr koncentrirte rauchende Salpetersäure auf ähnlicheArt auf Catkun gebracht, veränderte die Purpurfarbe insHelle, was sehr lebhaft und schön ausfiel, als das Cattun.Stükchen in einer Pottaschen. Auflösung ausgespült wurde.Da ich vermuthete, daß diese Veränderung eher von einerOxydation des Pigments» als von einer unwiederbringli«chen Zerstörung desselben herrühre, so sczte ich den auf dieerwähnte Art gelb gemachten Streifen den direkten Son»nenstrahlen aus; allein ohne Erfolg; die gelbe Farbe bliebzurük, und schien dauerhaft zu seyn. Starke Salzsäureauf ein ähnliches Cattun-Stükchen gebracht, schien auf diePurpurfarbe nicht zu wirken; das einfache Scheidewasscräußerte eine geringere Wirkung, als die noch schwächereoxydirte Salzsäure.
— Doch genug von meinen eigenen Beobachtungen;W) glaube damit den bisher so dunkeln Gegenstand hinrei-chend erforscht und beleuchtet zu haben. Einige meiner Le«ser werden in der That denken, daß ich bei meinen Unter,suchungen über diesen Gegenstand zu sehr ins Kleinste ge-gangen sei. Allein was mich anbelangt, so schien mir dasuntersuchte Pigment die größte Anfmerkfamkeit zu verdie-nen, indem (abgesehen von der Verehrung, welche diesemPigmente bei den Alten zu Theil wurde) die Eigenschaftendesselben außerordentlicher, interessanter und instructivecsind, als die eines jeden andern Pigments.
Es verdient vor Allen und im strengsten Sinne dieAuszeichnung eines substantiven Pigments, indem esdurch die einfachste Application, und ohne Zubereitung oderBeimischung irgend einer andern Substanz, dauerhaft sich, befestiget auf Leinen und Baumwolle; bewunderungswürdigist die eigenthümliche Beständigkeit, mit welcher dieses Pig.
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