staudenartig (suffruticosae plantae), und alle habeneinen eigenthümlichen Geruch, der den Thieren zuwi-der ist 43 ).
43) Aur speziellen Kenntniß der verschiedenen Indiz - Pflanzen,wovon hier Bancrott viererlei Gattungen angiebt, fügen wirnoch folgende Erläuterungen bei:
indigofera anii (Attil). DaS eigentliche Vaterlandj-Ostindien, sie wird aber auch sehr häufig in Amerika ange-troffen. Linne nennt sie deswegen Anil, weil sie mit der
Indigofera tinctoria, Indigofera disperma, und Indigofera
argentea viele Aehnlichkeit besizt, von welchen Sorten sie sichaußer der Figur der Blatter noch dadurch unterscheidet, daßsie überhaupt kleiner ist. Die Hülsen sind krumm und spitzig,die Blätter gefiedert, ihre Blättchcn lanzenförmig und untenhaarig. Die Blumentrauben sind kurz, die Pflanze ist stau-denartig.
Indigofera tinctoria. Färber-Indl'g oder Anil-Pflanz« genannt. Das Vaterland ist Ostindien; sie wird aberebenfalls in Amerika mit Sorgfalt und in großer Mengegebaut.
Diese Pflanze ist strauchartig, erreicht eine gewöhnlicheHohe von zwei Fuß, und wenn sie nicht beschnitten wird,trist mau sie zuweilen auch Mannshoch an. Der Stengel istin viele aufrcchtstehende Zweige getheilt, an welchen gefiederteBlatter sitzen, ivelche cyförmig, bläulich angelaufen und ein-ander gegenüber gestellt sind. Aus den Blumcnwinkcln schießenkurze Blumenrohren hervor. Der Kelch ist einblättrig, weitund fünffach eingekerbt. Die Blumen sind gelb und rothbuntund wachsen in Traube», die kürzer sind als die Blätter, inderen Winkeln sie stehen; auf sie folgen sichelförmig gekrümmte,mit kurzen silbergrauen Häärchen bedekte, gefiederte Hülsen.Der Samen ist dunkelgrün oder schwärzlich. Die Flügel derBlumen sind roth, das Schiffchen hingegen gelb. Die Pflanzeverbreitet des Abends einen starken Geruch,