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ten Arten von der Indigofera und dem Nerium tinctorium(in Hinsicht dessen ich auf Dr. Roxburgh's Bekanntmachung
mal da das Pigment des Jndigs sich immer gleich ist, undnur durch die Bereitungsart und die fremden Beimengungen,die Jndigsorrcn sv sehr von einander unterschieden werden.
Der verdünnten Schwefelsaure würden wir freilich dieSalzsäure vorziehen, weil leztere nur die fremdartigen Theiledes Jndigs aufzunehmen im Stande ist, und das blaue Pig-ment «»verändert zurükläßr. Der gefällte Indiz wird hinge-gen durch diese Säure ausgelöst und stellt damit eine dunkel-blaue Farbe dar.
Wir haben eben angedeutet, daß zu besondern Farben-darstellungen in unsern Druk- und Färberei - Manufakturen derIndiz ein schöneres und glänzenderes Resultat barbieret, wennderselbe frei von den ihm anklebenden Beimengungen inAnwendung gebracht wird. Dahin gehören ganz besondersdas topische Blau für den Pinsel und Druk; das Wa.zendruk-blau und Walzendrukgrün; das Faycnceblau und Grün, undzulezt der schwefelsaure und essigsaure Indiz, wozu es nöthigist, um schöne lebhafte Farben für leinene und baumwolleneGewebe zu erhalten, den gewöhnlichen käustichen Indiz einerReinigungsopcrazivn zu unterwerfen. Das Fayenceblau erfor-dert eine gleiche Reinigung ganz insbesondere, wenn die Farbedunkel und feurig im Teint ausfalle» soll. Weniger nöthig istdie Reinigung des Jndigs bei der warmen Jndigkupe und derWaidküpe, weil bei dem Ansetzen dieser Küpen ohnedieß schlei-mige und extraktivste ffhaltige Mittel zur Auflösung des Jndigszugesezt werden.
Um den Indiz für unsern Zwek bestmöglich rein zu er-halten, ist das Verfahren von Huatrcmcre d'Jsjonval, den-selben in einem leinenen Beutel in Wasser sv lange kochen zulassen, bis das Wasser keine gelbliche Farbe mehr annimmt,zureichend. Durch diese Operazion werden dem Indiz die Ex-traktivtheile entzogen. Man trotnet den ausgekochten Jndig
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