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Stoffes. Diese Substanzen zusammen betrugen 12 Theileauf 100 Theile dazu angewendeten Indiz. Von den übriggebliebenen 88 Theilen erhielt er durch Digestion mit Alko-hol 30 Theile, welche aus einer grünen Substanz, einemrvthlichen Harze und etwas wenig Indiz bestand. DurchDigestion des Rükstandes mit Salzsäure erhielt er 6 Theileeines rothen Harzes (resine rougej 2 Theile kohlensauresEisen, und 2 Theile rothes Eisenoxyd in Verbindung mitAlaunerde; nachdem alle diese Substanzen abgeschieden wa-ren/ blieben noch ungefähr z Theile Kieselerde, und 45 Theilereiner Indiz: Nur dieser und kein anderer der gefun-denen Bestandtheile war im Stande/ beim Verbrennen denschönen purpurrothen Dunst zu entwickeln, wodurchman den Indiz leicht von andern Substanzen unterscheidenkann; dieser rothe Dunst ist nichts anders, als durch Hitzeverflüchtigter unzerfttzter Indiz. Er schließt aus dieser Ana-lyse und aus andern Versuchen/ daß der Jndig „auf trocke-nem Wege" *) und „auf nassem Wege" gcreiniget werdenkönne; daß er im reinen Zustande flüchtig und krystallisie-bar ist/ und daß seine Farbe im reinsten Zustande nicht so-wohl blau als purpurroth ist. (Vergl. Am,. de Chimie,Band 68). Ich halte es für wahrscheinlich, daß die Pur.purfarbe des Jndigs von einer starker« Verdichtung des
*) Der reine Theil des Jndigs kann gänzlich in Dunst verwan-delt werden, ohne sich zu zersetzen, wenn man denselben ei-ner Hitze aussetzt, welche zur Zersetzung! nicht völlig hin-reicht, und zugleich den Strom einer elastischen Flüssig-keit , welche keine chemische Verwandtschaft zum Jndig hat,auf seine Oberfläche wirke» last. Dieß kann aber nur mitJndig in kleiner Menge am vortheilhaftesten geschehen; dennbet großem Mengen erleidet der Jndig eine theil weiseZersetzung, wenn derselbe längere Zeit hindurch einer so ho-hen Temperatur ausgesezr wird, als zu seiner Verflüchtigungnöthig ist.