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Erster Band.
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ren zunächst solche Substanzen, welche durch eine größereVerwandtschaft zum Sauerstoff, als die Jndig-Grundlagezeigt, im Stande sind, leztere zu desoxydiren oder der-selben wenigstens einen großen Theil ihres Sauerstoffes zuentziehen, so zwar, daß diese Grundlage durch Mittel auf-lösbar wird, welche sonst unfähig sind, darauf zu wirken;darunter gehören vorzüglich Kalk, und die verschiedenenKalten im atzende» Zustande.

Die Substanzen, welche angewendet werden, um denJndig seines Sauerstoffes zu berauben, und ihn dadurchaustöelich zu machen, sind entweder vegetabilische, oder ani-malische, oder mineralische. Die vegetabilischen Substanzensind vorncmlich solche, welche eine Währung erregen, undunterhalten können; der Jndig scheint lange Zeit, nachdemer als Färb. Waare in Europa bekannt worden ist, nurmit diesen angewendet worden zu seyn. Bis zu jener Zeithat man nur mit Waidblau gefärbt, wie ich bereits ange-führt habe; anfänglich glaubte man irriger Weise, daß derJndig, für sich angewendet, nur eine vergängliche Farbegebe; in einigen Ländern wurde er gänzlich verboten, undin andern nur mit ungefähr dem hundertfachen GewichteWaid anzuwenden erlaubt; daher die Benennung WaidküpeDieß war in Frankreich selbst unter Colberts aufgeklarterStaats-Verwaltung, und auch nachher noch, bis in dasJahr I7Z7 der Fall, in welchem auf Dufays Versuche undVorstellungen von der französischen Regierung eine neueVerordnung erlassen wurde, vermög welcher den Färbernerlaubt ward, den Jndig nach Belieben entweder allein,oder mit Waid anzuwenden. Die Zurichtung der Waidküpeunter dem Namen Cuve de Pastel wurde von Hellot aus,führlich beschrieben (Art de la Teinture, Chap. ro) ; rich-tiger noch geschahe dieß nachher auch durcy Quatremere,Berthollet, Chaptai und Andere. Dieser Prozeß ist übri-