Band 
Erster Band.
Seite
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auf der Oberfläche der Flüssigkeit beständig belebt wird;dieser auf solche Art hergestellte Indiz kann nur dadurchwieder aufgelöst werden, wenn man ihn durch Einrührender vereinigten Wirkung des Kalks und des Eisenoxydesaussezt. Wenn aber diese Substanzen sich allmahlig mitSauerstoff und Kohlensaure vollkommen sättigen sollten,bevor man die blaue Farbe alle verbrauchen kann, so mußman noch etwas Kalk und Eisenvitriol hinzufügen, abervom erster« immer etwas mehr als vom lejtern.

Es ist zu bemerken, daß, wenn nur Kalk als Auf-lösn ngsmittel des Jndigs gebraucht wird, wie dießeben beschrieben wurde, die Farbe nicht hinreichend starkist, um ein sehr dunkles Blau zu färben; für diesen Zwekhat man am besten gefunden, die Auflösungskraft des Kal-kes durch einen Zusaz von Potasche, deren Gewicht jedochnicht das Doppelte von dem des aufgelösten Jndigs über-steigen darf, zu vermehren 54 ).

Wenn man beim Calikodrucken verschiedene Schatti-rungen von Blau auf einem Stücke hervorbringen will, so

;4> Hier ist Herr Bancroft im Irrthum, indem man allerdingsauch ohne Zusaz von Kali laus der erwähnten Küpe sehr sattdunkelblau färben kann, welches in allen unsern Färbereiendadurch geschieht, daß man de» Indiz nach und nach auf dasGewebe häuft. Die gewebten Zeuge werden sorgfältig aufeinen Rahmen oder Haspel gespannt, und dann, je nachdemdie Küpe schwach oder stark ist, s, io bis 20 Minuten, oftauch eine ganze Stunde lang in der Küpe gelassen, woraufman sie in die Höhe zieht und vergrünen läßt. Nach einigenMinuten senkt man den Haspel wieder in die Küpe und wie-dcrhohlt dieses Färbeverfahren noch zwei bis drei Malen, oderso oft bis die Zeuge ganz dunkelblau anfallen. In vielen Fär-bereien benuzt man die vom Jndig fast ganz erschöpfte Küpezur Darstellung der dunkelblauen Gründe.