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Erster Band.
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feil, indem sich kohlensaures Gas entwickelt, dessen Gegen»wart man sich leicht wird erklären können, wenn man sicherinnert, daß gewöhnlich Kalk angewendet wird, um dieAusscheidung und Fällung der kleinsten Indiz - Theilchen inden Rühr-Gefäßen, (bs»tsr5 genannt) zu beschleunigen,und daß dieser Kalk mit dem Jndig niederfallt, indem erKohlensäure ansieht, welche sodann durch das Mtriolöl^wieder daraus entwickelt wird.

Ls wird nicht am unrechten Ort seyn, wenn ich hiereinige Vermuthungen über die Ursachen der verschiedenenFarben des Jndig mittheile. Vorerst muß ich bemerken,daß die Flora oder der blaue Guatamala. Jndig weit leich-ter ist, als der violete, und daß dieser lezte wieder leichterist als der kupferfarbige. Aus der Leichtigkeit dieses blauenJndig und aus seiner Eigenheit mit Sauren nicht aufzu-brausen, kann man mit Grund schließen, daß bei der Aus-scheidung und Fällung dieses Jndig kein Kalk angewendetworden sei; denn, wenn solcher in Anwendung gekommenwäre, so müßte das specifische Gewicht des Jndig ver-mehrt worden seyn, und es müßte sich nothwendig kohlen-saures Gas mit Aufbrausen bei der Auflösung des Jndigmit Schwefelsaure entwickeln, weil der Kalk schnell Kohlen-saure an sich zieht; wenn man also annimmt, daß keinKalk zur Ausscheidung und Fällung des Farbestoffes ange.wendet worden, so folgt nothwendig, daß, um eine solcheAusscheidung und Fällung zu bewirken, das Bewegen derFlüssigkeit langer, als sonst nöthig gewesen wäre, fortge-setzt worden seyn muß, wovon sie nothwendige Folge war,daß auf diese Art eine größere Menge Sauerstoff mit denFarbetheilchen sich verband, als bei der Fällung mit Kalkder Fall ist; folglich enthalt auch der auf diese Art gewon-nene Jndig eine größere Menge Sauerstoff, als der aufdie andere Art bereitete, und man darf schließen, daß davon

die