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Ich finde unter meinen Papieren eine Bemerkung,welche ich vor einigen Jahren auf Zeugniß des Sir HansSloanc (und, wie ich glaube, aus seiner Naturgeschichtevon Jamaika rc. genommen) aufgeschrieben habe, und derzu Folge der jährliche Verbrauch an Indiz in Europa umLas Jahr 1620 (bald nach der Zeit als Canepariusschrieb) ungefähr 950,000 Pfund betrug, und der Indjgvorzüglich über Aleppo, wo man das Pfund auf 4 Sch.6 Pfen. berechnete, nach Europa kam. Es ist daher wahr.scheinlich, daß die Holländer mit der Einfuhr des Indigsüber das Vorgebirg der guten Hoffnung nicht den Anfanggemacht, oder daß sie höchstens nur eine geringe Mengedavon eingeführt haben. Daß derselbe zuvor viele Jahrehindurch über oder aus der Türkei eingeführt worden sei,erhellet aus mehreren Thatsachen, und unter andern ausHacklttyts „remembrances for Master 8...« welcherim Jahr 158» nach der Türkei gieng, und unter Andernauch den Auftrag hatte „zu erfahren, ob der Anil, (dieJndigpflanze) welcher blau färbe, ein natürliches Er«zeugniß jener Gegenden sei, und ob derselbe aus einemKraute zusammengesezt werde?" (Vergl. Voyages Th. II.S. 161. Auflage 1599).
Indessen hat auch Dischoff entscheidende Beweise gelie-fert , daß der Indiz in Europa als Färbewaare schon frü-her im Gebrauch gewesen ist, als die erste Reise der Hol.lander nach Ostindien unternommen wurde. Er erzählt uns(Versuch einer Geschichte ic .), daß die Benennung oder Un.
«st, perficitur ad tincturas.” S. 194. Die MeyNUNg desCaneparius, daß der Indiz aus Isatis oder dem Waid-kraut gewonnen werde, scheint in England selbst noch im Jahr1640 die herrschende gewesen zu seyn, indem Parkinson, wel-cher damals eine Abhandlung über den Indiz schrieb, densel-ben Indico oder Indischen Waid genannt hat.