Band 
Erster Band.
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frischem Kraut (wahrscheinlich Wau) einer Gährung unter,werfen; die Erscheinungen, welche anzeigen, wenn die gäh-rerfc; Flüssigkeit zum Färben der Zeuge geeignet ist, sindmit Bestimmtheit angegeben, vorzüglich ist das Merkmahldes Grün Werdens angeführt. Zu welcher Zeit dieß schonbekannt wurde, oder wie lange diese Sammlung von Re-zepten in der holländischen oder in irgend einer andernSprache schon bestanden habe, ehe sie im Jahr 1605 insEnglische übersetzt wurde, kann ich nicht sagen; man hatjedoch, wie ich glaube, keinen Grund anzunehmen, daß dieHolländer eben damals die Einfuhr des Indiz erst begon-nen haben.

Daß man dieses Kunstprodukt zuerst aus Indien er.halten habe, beweiset das Zeugniß des Plinius und ande-rer alter Schriftsteller, und wird durch mehrere Umstände,vorzüglich aber durch den Namen bestattigt, welcher, zahl-reichen Gewährsmännern zu Folge, in der Sprache derHindus „Nil" geheißen hat, und zwar schon in den aller,frühesten Zeiten, so weit wenigstens zuverlaßige Nachrich-ten reichen. Wirklich bezeichnen die Hindus mit diesemNamen noch immer alle Pflanzen, woraus sie Indiz erhal-ten , selbst das Nerium tinctorium nicht ausgenommen,von welchem doch Or. Roz.burgh geglaubt hat, daß man

auf 4,811,700 Pfund stieg, und in baarcm Gelde 1,685,-75 Pf.Srcrlmg betrug. Im darauf folgende» Jahr war die Ein-fuhr und der Verkauf des Indischen Hauses 5,155,966 Pfund,was eine Summe von 1,865,091 Pfund Sterling ausmachte.Seit dem Jahr i8°7 habe ich keine genaue Nachricht von demJndig-Verkauf des Hstindischen Hauses. Wahrscheinlich harsich in den lezren zwei Jahren die Summe wegen der durchdie Umstände des Kriegs erschwerten Ausfuhr, ein wenig ver-ringert, weshalb auch der Preiß dieser Waare beträchtlich ge-fallen ist, obgleich ihre Wichtigkeit die aller übrigen Farbe-waaren weit übertrift.