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Erster Band.
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Lrfo.lge niemals in der gehörigen Art sich ereignen würde». Man,che .Küpen erhalten auch einen verhältnismäßigen Zusatz von Pot-as ehe-, welche blos dazu bestimmt ist, mit dem Kalk gleichartig, nem-Iich aiis ein Lösungsmittel für den Indiz, zu wirken.

Um die Erfolge der Waidküpe zu beurtheilen, müssen wir er,wagen: i) daß der Waid selbst eine Portion wirklichen Indiz inseineir Grundmischung besizt, der als Waidindig daraus abgefon-dcrt werden kann; 2 ) daß der übrige Theil des Waid in gummi-gen, schleimige» und harzigen Materien bestehet, welche unter schik-lichein Umstanden leicht in einen Zustand der sauren und faulen Gah-rung überzugehen geschikt sind; ;) daß die Kleien einen schleimi-gen, mehlartigen, leicht der wcinigen und sauren Nahrung un,terworfenen Stoff bilden, der in einem mit Wasser gemengten Zu-stands »lehr allein für sich leicht in Gahrung übergehet, sondern als-dann auch als ein Ferment für andere gahrungsfahigc Materienwirke; 4 ) daß der 2»dig ein mit vielem Sauerstoff verbundenesPigment ausmacht, das seinen Sauerstoff unter schiklichen Um-standen an andere Materien abgiebt, mit dessen Verlust seine blaueFarbe einbüßt, und eine grüne, ja nach der vvllkvmmeuern Ent-saucrstvffnng selbst eine gelbe Farbe annimmt; ;) daß derselbein einem solchen entoxydirten Zustande, um sowohl in den alkali-schen Salzen, als in der atzende» Kalkerde lösbar wird, unddamit eine gelbe oder gelbgrüne Auflösung bildet; 6 ) daß einesolche mit alkalischen Substanzen gemachte Jndigauflösung mitBegierde Sauerstoff aus der Atmosphäre einsangt, wodurch derdarin aufgelöst gewesene Indiz wieder als blaues Pigment herge-stellt, und als solches aus der Auflösung niedergeschlagen wirb.Diese Erfahrungen sind hinreichend, um eine naturgemäße Theorieder Waidküpe darauf zu gründen. Die Herren d'Jsjonval,Valentin Hegman, und Dr. Gvrtlicb Richter haben bis-her die besten Grundlagen zu einer solchen Theorie gelegt; ich werdeihre Grundsätze mit meinen eigenen vereinigen, um eine so einfacheals naturgemäße Theorie daraus zu entwickeln.

Wenn der Waid, der Krapp, die Kleien und derJndig,von dem erhitzten Wasser in der Küpe vollkommen durchdrungenworden sind, so kommen die Kleien in einen Anfang der Gäh-ruug; fietheilen solche dem Waid und dem Krapp mir; sie pflan-zen sie in denselben fort, und wir erkennen kne erste Bewegung in

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