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Erster Band.
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Oxyd wird mit heißem Wasser zu wiederholten Malen ausgesüßk,und dasselbe 14 Tage lang der Einwirkung der atmosphärischen Luftausgesetzt, wodurch es zum Theil zersetzt und in höchst oxydirresEisenoxyd mit einem verhaltnißmaßigen Antheil von noch gebunde-ner Essigsaure umgeändert ivird. Don diesem Eisenoxyd bringtman in fein gepulvertem Zustand« porziousiveise in die heißgemacht«Essigsaure jo viel, als ieztcre aufzulösen fähig ist. Das Ganze wirdnun in ein Faß geschüttet und noch eine geringe Porzivn des Oxydszugegeben, wodurch nach i4tagigcm Ruhen eine essigsaure Eisenbeitzevon schöner, klarer, rothbrauner Farbe erhalten wird, welche sichtäglich in ihrer Güte verbessert.

Bei der zweiten Methode bedient man sich des gelblich-rothen Eisenoxyds, welches durch Fallen von Potasche und durchöfteres Aussüßen, so wie durch Ausbreiten au der Luft, aus demgrünen schwefelsauren Eisen gezogen wird. Jenes Oxyd, welchesein Eisenhydrat ausmacht, wird, wie bei der vorstehenden Methode,in die warme Essigsäure gebracht, und im übrigen eben so verfahren.Nach 14 Tagen erhält man gleichfalls eine dunkel-braunrothe essig-saure Eisenaustvsung von besonderer Güte.

Nach der dritten Methode wird geröstetes Eisenblech,»der Eisenfeilspane, mit dieser Essigsäure auf dieselbe Weise, wiebei der essigsauren Eiseiiauflösung Nr. i behandelt. Man erhaltunter denselben Umständen eine sehr konzentrirte Eisenbeitze, welch«sich vor der von Nr. 1 in ihrer Stärke beträchtlich auszeichnet.

Diese essigsauren Eisenauflösungcn nach einer dieser Derfah-rungsarten dargestellt, sind die besten; sie eignen sich wegen ihreskonzentrirten Zustandes am ersten zu intensiven, feurigen imd lebhaf-ten sudstantiven Eisenfarben, und wenn sie auch etwas höher imPreiße kommen, so entschädigen sie durch das vollkommen gelungeneResultat hinlänglich.

Diese essigsaure Eisenbeitze Nr. 4 ist jener nach der ;ten Me-thode bereiteten völlig gleich, nur daß statt der Essigsäure gewöhn-licher Frucht-, Bier - oder Obstessig von 3 Graden nach Becks Areo-meter in Anwendung gebracht wird. Um diese Beitze kupserftei zuerhalten, verfährr man auf folgende Art:

Vier und dreißig Pfund grünes schwefelsaures Eisen werdenin 100 Pfund Wasser gelost und vier Pfund rein gewaschene frischeEisenftilspäite hinzugebracht, zu wiederholten Malen aufgerührt und

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