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luleit filttirt. Die Eisrnfcilspänc nehmen das wenige Kupfer auf,welches in dem grünen schwefelsauren Eisen enthalten war, und diestimm Flüssigkeit stellt nun reines schwefelsaures Eisen dar.
In diese Auflösung wird nach und nach und so lange mildeKaliauflösung (Pvtaschenlauge) gebracht, als sich noch Eisenoxyd zuBode» schlügt, und die ausgetretene Schwefelsaure sich mit demKali !»m schwefelsauren Kali verbindet. Der Niederschlag wirdgesammelt und zu wiederholten Malen mit Wasser ausgesüßt, bisdas Ablauswaffcr geschmacklos durchlauft. In diesem Zustande istdas Oxyd von grüner Farbe und bildet «in Eiftnoxydulhydrat, wel-ches nach Buchholz's Erfahrungen noch etwas Schwefelsäure zurück-hält. Es wird nun auf ein leinenes Filtrum gebracht, damit diewafferichte Flüssigkeit vollends ablaufen kann, alsdann herausgenom-men, auf Bretter gebracht und ausgebreitet der atmosphärische»Luft so lange ausgesetzt, bis es durch die Absorption des Sauerstoffsaus der Luft in ein vollständiges Eisenoxyd umgewandelt ist, undeine gelblich - rothe Farbe annimmt. Nach dem Trocknen wird esfein gepulvert und mit dem Essig zusammengebracht, um so die ge-wünschte essigsaure Eisenbeitze zu erhalten. Die Wirkung dieser Ei-senbeiye ist vortrefflich.
Die essigsaure Eisenbeitze Nr. ; ist mit einem Ueberschusse vonEssig verbunden, und man bedient sich derselben hin und wieder inden Cattuudruck - Manufakturen des nördlichen Deutschlands. IhreBereitungsart ist folgende:
Zweihundert vierzig Pfund guter Frucht-, Bier- oder Obst-essig werden in einen großen kupfernen Kessel gebracht und darin'bis zu 6o° Rcaumür erwärmt. Wo ein Dampfapparat vorhandenist, kann man den Essig in den hölzernen Ansatzgefäßcn mittelst Was-serdämpfe bis zu dieser Temperatur erhitzen. Man bringt nun soviel geröstetes Eisen hinzu, als die Flüssigkeit zu bedecken im Stan-de ist, und erhalt sie vier Stunden lang in dieser Digerirwarme.Nun nimmt man das Eisen heraus, dringt noch einmal frisch gerö-stetes Eisen hinzu und behandelt es wie das vorige Mal.
In das Eisenfaß werden nun vierzig Pfund grüner Eisenvi-triol gethan und die warme Flüssigkeit, welche mit Eisen noch nichtgesättigt ist, wird darauf gegossen. Nach einiger Abkühlung giebtman fünf und zwanzig Pfund Bleizucker (essigsaures Blei) zu, undrührt das Ganze 3 Lage lang zu wiederholten Malen auf. Dies»