Band 
Erster Band.
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lösbarer ist, als der gemeine Alaun, so wird die Flüssig,keil eine weit größere Porzion Alaunerde in sich schwebenderhalten, als es sonst der Fall seyn kann; hiezu kommtnoch der Vortheil, daß die Alaunerbe keine Kristalle in oderauf dem Leinen oder der Baumwolle beim Trocknen bildet;ein Fall der bei Auflösungen von gemeinem Alaun öftereintrifft, bei der essigsauren Alaunerde aber nie da seynkann, da sie der Kristallisation unfähig ist. Ich kann nochhinzusetzen, daß die Essigsaure, da sie flüchtig ist, und zuihrer erdigen Basis eine weit schwächere Anziehung als dieSchwefelsaure hat, eben deswegen auch schneller getrenntund verflüchtigt wird, besonders wenn man die damit ge.druckten Stücke in künstlicher Hitze trocknet, in welchemFalle sie die von ihr aufgelöste Alaunerde allein zurückelaßt. Diese Alaunerde wird nun, da sie von keiner an-dern Anziehung mehr beherrscht wird, sich ganz und garjener überlassen, welche zwischen ihr und den Fasern desLeinen oder der Baumwolle besieht, und indem sie sich mitlezkerem reichlicher und fester verbindet, als es sonst ge,schehen könnte, wird sie in den Stand gesetzt, die Farbe,sioffe im Farbekessel starker anzuziehen und zu fixiren. DieseErscheinung jedoch wird nur Statt haben, in so ferne dieschwefelsaure Alaunerde durch das essigsaure Blei wirklichzersetzt, oder in so ferne die Alaunerde mit der Essigsauresiatt der Schwefelsaure in Verbindung gesetzt wurde *).

*) Seit der ersten Bekanntmachung dieser Beobachtungen hatman wohlfeilere Mittel entdeckt, essigsaure Alaun - oderThonerde zu erzeugen. Bleiwciß, das durch kohlensaurenKalk nicht verfälscht war, gab, in starkem Weinessig ausge-lost, bei verschiedenen Versuchen dieselben Resultate wie Blei,zucker, und erzeugte eine gute alaunhaltige Beitze, wenn ichzu der Auflösung gepulverten Alaun im gehörigen Verhältnißezusetzte; Glatte (Utharge) statt des weißen Bleies in Essigausgelost, fand ich nachmals zur Zersetzung des Alaunes eben