gannen einige Drucker bald diese bald jene Zuthat wegzu-lassen, bis endlich die unnützen alle bei Seile gesetzt wur-den, ohne daß jedoch chemische Grundsätze sie darauf führ-ten, und ohne daß auch nur Einer von ihnen gemuthmaßthatte (was selbst jezt noch nur Wenige wissen mögen), daßnemlich das Blei, welches sie anzuwenden fortfuhren, eineZersetzung des Alauns verursachte, und daß die auf dieseArt erzeugte Beitze nicht mehr all' das Blei und die andernZuthaten enthielte, welche man zu ihrer Zubereitung ge-braucht hatte. Unter den ebenerwahnten nutzlosen Zuthatenscheint der atzende Sublimat am längsten beibehalten wor-den zu seyn, weil es Herr Wilson noch in sein Rezeptaufnahm, das erst im Jahr 1786 bekannt gemacht wurde.(S. Essay on Light and Colours etc.)
Es ist demnach nicht wunderbar, daß man weder einebesondere Person, als den Erfinder der essigsauren Thon-beitze angeben, noch die Zeit dieser Erfindung genau bestim-men kann; denn der Bleizucker oder die andern Mittel jeneBeitze zuzubereiten, wurden anfangs blos durch Zufall undso sparsam angewendet, daß sie kaum eine bessere Wirkungals die Alaunaufiösung allein hervorbrachten, und die Ver-änderungen und Verbesserungen, wodurch die Beitze zu ih-rem gegenwärtigen Grade von Vollkommenheit gelangte,giengen einen so unbemerkten Stufengang und waren so sehrdas Ergebniß zufälliger Hinzusetzungen und Auslassungenverschiedener Personen, von denen nicht eine einzige voneiner richtigen Theorie geleitet worden zu seyn scheint, daßweder die Entdeckung, noch die Art wie man zu derselbengekommen, einer bestimmten Person oder Zeit zugeschriebenwerden kann.
Herr Henry, der für die überwiegenden Vortheileder essigsauren Thonbejtze in der Calikodruckerei sehr em-pfüngltch und zugleich überzeugt war, daß sie in jenen Lan-