Band 
Erster Band.
Seite
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konnte, j» welcher Zeit oder durch wen diese Beitze zuerstals eine Basis für rothe und gelbe Farben beim Caliko-drucken angewendet worden sei. Meine Verwunderung hörtejedoch auf, als ich Gelegenheit hatte, eine beträchtlicheMenge Rezepte zu den verschiedenen Mischungen zu sehen,welche als Beißen angewendet wurden, seitdem die Cattun-druckerei hier und in andern Landern Europas mit einigemErfolge betrieben zu werden begann. In einem dieser Re-zepte, welches das früheste zu seyn scheint, wurden Alaun,Ammoniaksalz, Salpeter, rothes Auri-Pigment und Kelp(Soda aus Salzpflanzen) zur Mischung mit Wasser vorge-schrieben. Ein anderes, welches vermuthlich spätern Ur-sprungs war, forderte, daß diese Zuthaten in Essig aufge-löst werden sollten. In einem darauf folgenden Rezeptewurde etwas Bleizucker zu gebrauchen vorgeschlagen, aberin einer zu geringen Menge, um von bedeutendem Nutzenzu seyn, nemlich eine Unze auf jedes Pfund Alaun. Inder Folge scheinen die Cattundrucker, ohne System odervernünftigen Grund, in verschiedenen Fallen Grünspan, Ar-fenifatzenden Sublimat, blauen Vitriol, Glatte undBleiweiß angewendet zu haben. Indem sie über lezterebeide Zuthaten (die allein wahrhaft nützlich waren) stol-perten, ergab es sich, daß da, wo Weinessig angewendetwurde (was auf irgend eine Art gewöhnlich der Fall war)nach mannigfaltigen Zersetzungen und Zusammensetzungeneine Porzion essigsaurer Thonerde gebildet wurde, von derenguten Wirkungen man sich sogleich überzeugte, ohne jedocheine richtige Kenntniß von den Mitteln und Wegen zu ha-ben, auf welchen sie hervorgebracht worden. Stufenweisejedoch scheinen die Drucker die Menge des Bleizuckers ver-mehrt zu haben und Mehrere derselben auf die Muthmaßunggekommen zu seyn, daß manche zur Bereitung ihrer Beißengewöhnlich angewe»tdete Zuthaten nutzlos waren. Nun be-