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wicht vermehren ohne Farbe zu liefern; ein Umstand, dernebst andern Ursachen ihren Werth sehr verringert ,l8 ).
Im Jänner 1777 verließ Herr Thiery de Menon-ville Port-au- Prince, um in Mexiko lebende Cochenille-Insekten einzusammeln und sie nach den französischen Inselnin Weffindicn zu verpflanzen; ein Unternehmen, wozu diefranzösische Regierung 4000 Livres ausgesetzt hatte. Ergieng von der Havannah nach Vera-Cruz und erhielt dortNachricht, daß die feinsten Cochenille-Insekten zu Guaxaca,70 (Spanische) Meilen von jener Stadt entfernt, erzeugtwurden. Da er schlechte Gesundheit vorschüzte, so erhielter die Erlaubniß die Bader des Magdalenenstromcs zu ge.brauchen; doch anstatt dahin zu gehen, begab er sich unterverschredencn Schwierigkeiten und Gefahren so nahe als
H8) Raynal in seinem mehrmals gedachten Werke sagt über dieZucht der wildeu oder Wald - Cochenille ( grana sylvestra):„Die wilde Cochenille, eine von der Mcstek verschiedene Gat-tung , aber dveh an den ncniiichen Orten und aus der nämli-chen Pflanze gezogen, erfordert nicht so große Mühe und Vor-sicht als die rahme. Sie hat kein so zartes Leben, und wi-dersteht den Unfällen der Witterung besser. Ihre Einsanim-lung ist folglich wegen des Ertrags weniger veränderlich, undkann das ganze Jahr hindurch geschehen. Die wilde Coche-nille vermehrt sich leichter und geschwinder, ohne menschli-ches Zuthun, so daß ein Novalstrauch bald damit bedeckt ist.Da ihr Ertrag sicherer ist, und sie an Pigment nur i/g we-niger als die Mesiek hält, da sie ferner sich auf allen Artendes Nopals fortpflanzt, so kann man sie mit Nutze» bauen,allein es muß abgesondert geschehen, weil sie durch ihre Nach-bars äst nicht nur die edlere Gattung aushungern, sondernauch selbige unter ihrer wolligen Hülle ersticken würde. Mantu\i diese Gattung auch in Peru auf einem sehr stachlichtenNopal, der dort sehr häufig ist, an.