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so worden die zahmen Insekten alle eingesammelt und ge-lobtet mit Ausnahme derjenigen, die man zur Fortpflanzungaufbewahren will. Dieses Aufbewahren geschieht, indemman die Nopals, worauf sie wohnen, an Orte.bringt, wosie gegen Wind und Regen geschützt sind, oder indem manGerüste über ihnen errichtet, die man mit Matten oderStrohdecken bis zur Rückkehr der schönen Jahrszeit bedeckt.Die wilden Insekten jedoch, die sowohl starker als auchfruchtbarer sind, erhalten sich nicht nur auf den Nopals,wenn sie einmal darauf gesetzt wurden, sondern pflanzensich auch fort, ohne daß man weiter für sie zu sorgenbraucht. Ihre Vermehrung hat in einem solchen GradeStakt, daß sie die Pflanzen ganz erschöpfen und zerstörenwürden, wenn man sie nicht alle zwei Monate einsammelte,und die Pflanzen jedesmal (durch Abwischen mit nassen Tü-chern) von dem Staube und andern thierischen Unreiuigkei«tcn, die auf den Zweigen zurückblieben, vollkommen rei-nigte. Die Nopals werden am Ende von i8 Monaten, vvmTage ihrer Pflanzung an gerechnet, fähig, die Cochenillezu ernähren. Die Menge der feinen oder zahmen Coche-nille, die ein einziger Nopal ernähren kann, wiegt gewöhn-lich ein Drittel mehr als die wilde, die darauf ihre Nah-rung finden kann. Leztere hat auch noch den Nachtheil,daß sie zu einem viel geringern Breiße verkauft wird; da-für aber gewahrt sie den Vortheil, daß sie sechsmal in ei-nem Jahre gesammelt werden kann, wahrend die feine indemselben Zeitraume nur drei Erndten giebt, indem wah-• rend der Regenzeit die Fortpflanzung stille steht.
In Mexiko halt man es für nöthig, die beiden Artender Cochenille von einander abgesondert zu halten und zwarin einer Entfernung 'von beiläufig ioo Ruthen (perches),damit nicht die Männchen der wilden die Weibchen der an-dern Art schwängern und dadurch eine Ausartung der lez-