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Erster Band.
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achter Cochenillefarbe und färbte gute Scharlach auf diegewöhnliche Art, obgleich es mit einigen Gliedmassen undandern Theilen der Körper der Insekten/ welche sich durchdas Reiben im Siebe getrennt hatten, vermischt seyn mochte.Ich bin indessen überzeugt/ daß ein Theil der besagtenFarbe von Natur aus in dem Mehle oder weißen Pulverselbst vorhanden ist. Ist diese Meinung gegründet/ so dürftees sehr Vortheilhaft seyn, Mittel aufzufinden/ die Coche.nille zu todten ohne etwas von dem erwähnten Pulverwegzuwaschen, und dieß könnte, meiner Meynung nach,am leichtesten geschehen/ wenn man sie in zinnerne, eng-schließende Gefäße gäbe, die man in siedendes Wasser tauchteund zur gehörigen Zeit zurückzöge, ohne einen TropfenWasser zu den Insekten gelangen, oder ihr Pulver wegfüh-ren zu lassen. Dieses Verfahren könnte selbst dann, wennman keinen Farbestoff im weißen Pulver fände, mit Vor-theil angewendet werden, indem es nicht wohl begreiflichist, wie man die Cochenille in siedendes Wasser tauchen unddas weiße Pulver (wie es häufig der Fall ist) ganz weg-waschen können, ohne etwas von dem Farbestoffe zu ver.lieren, der in den Körpern der Insekten selbst enthaltenist. Im Allgemeinen wird es daher am sichersten seyn, jeneCochenille auszuwählen, welche groß, plump (fleischig)rein, trocken und von silberweißer Farbe auf der Ober-flache ist 11 »).

119) Wir glauben hier, für unsere Leser noch einige Bemerkuugci-über die Güte und die Prüfung der Cochenille auf ihren wah-ren Gehalt an Farbestoff anreihen zu dürfen, welche Hermb^stadt in seinem Grundriß der Farbekunst aufgestellt hat. Ein-gute feine Cochenille muß äußerlich glänzend, weißlich vdcsilbergrau, auch afchfarb oder jaöxisfgrb aussehen, klein-'Luerrunzeln haben, ferner nicht zu leicht, ganz trocken, reigesiebt, und aus dicken platten Körpern bestehen, gekaut de