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Bei dieser Gelegenheit kam mir der Gedanke/ daß,obgleich Dockor Andersen in seiner Erwartung, die Co-chenille in einem Lande zu finden, wo sie nie vorhandenwar (da die Pftanzengattung, auf welcher sie sich aufhält,nur in Amerika einheimisch ist) gerauscht wurde, es dochnicht schwer seyn dürfte, sowohl die Infekten als den Cac-tus CocciniDiser (ihre natürliche Nahrung und Wohnung)uach Ostindien zu übersetzen und beide dort fortzupflanzen.Auf solche Art würde man in wenig Jahren große Vorrä-the von dieser in einem Manufakkurstaate, wie der unsrige,so äußerst wichtigen Farbwaarc erhalten, für welche erjährlich zoo/ooo Pfund Sterling der Spanischen Razionzahlt; der Vortheil wäre um so größer, als Arbeitslohnund Unterhalt in Ostindien wohlfeiler sind, als anderswo.Das Gelingen dieser Unternehmung ist um so wahrschein,sicher, als auch die Güte des Indiz jenes Landes durchdie Maasregeln verbessert und an Ergiebigkeit vermehrtwurde, welche, seit wenigen Jahren, die Ostindifche Ge.sellschaft zu diesen Zwecken und in einem Zeitpunkte ergriss,wo die jährliche Zufuhr dieses Artikels aus andern Lan.dern sehr vermindert war.
Auf einen ähnlichen Gedanken geriethen die Direkto-ren der Ostindischen Gesellschaft, welche im Frühjahr 178Saus dem königlichen botanischen Garten zu Kew durch SirI. Banks sich einige achte Nopal - Pflanzen vor-
an die Regierung atm Madra» in sehr guter Absicht verord-net, dav von weiterer Aufsuchung dieser Art Insekten „wirk-sam ahgerathen werden soll, weil sie in die Hände von Per-sonen fallen könnten, welche damit die achte Cochenille znvermischen und zu verfälschen gesinnt seyn möchten, was nichtnur die Abnahme derselben beeinträchtigen, sondern auch zu-veriäßig die Schönheit aller damit gefärbten Scharlache »er-derbc» würde."