Band 
Erster Band.
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schafften, wovon zwei durch das Schiff Bridgewater also-gleich nach Madras gesendet und unter die Aufsicht desDoctor Andersen gestellt wurden. Sie vermehrten sichseitdem bis auf mehrere Tausende *) und wurden von danach Bengalen und St. Helena verpflanzt um hinreichendesFutter für die Cochenille-Insekten, welche anlangen sollten,zu bereiten. Ein Ausschuß der Direktion hatte nemlich vor-läufig angerathen, „man solle dem Correspondenz-Ausschüsseden Auftrag geben, die schicklichsten Maasregeln.zu ergrei-fen , um aus Amerika eine hinlängliche Menge Cochenille-Insekten nach der Küste von Coromandel zu verpflanzen."Es scheint jedoch nichts dass man den Zweck erreicht habe,das zahme Insekt oder selbst nur das wilde, obgleich lez-teres sich in Jamaika (wo man auch den ächten Nopaltrifft) **) vorfindet, sich zu verschaffen. Auch aus andernzugänglichen Theilen Amerika's und aus Brasilien hätteman es erhalten können, und aus lezterm Lande in einemmehr als gewöhnlichen Grade von Vollkommenheit; wenig-stens habe ich im Jahr 1787 mit einigen über Lissabon vondaher gekommenen Proben Versuche angestellt und gefunden,daß sie eben so viele Farbe und von eben solcher Schön«heit lieferten, als halb so viel von der feinsten Coche-nille. Ware es nun, bis man leztere erhalten könnte,nicht rürhüch, mit der erstem einen Versuch zu machen,

*) Man hat seitdem entdeckt, daß diese Pflanzen nicht der ächteNoxal voer Cactus CoccinilliiW waren, sondern eine davonverschiedene Art, welche zu dem beabsichtigten Zwecke weitweniger tauglicher war.

**) Der Caetus Coccinillifer und der Cactus Pereskia (oder dieSpanische Johannisbeere) werden beide im neuen Katalog detHorms Eastejisi« als itit botanischen Garten des verstorbenenHerrn Tast auf Jamaika wachsend aufgeführt, und von an-dern Arten wird gesagt, haß sie im Longvilie-Garte» aufderselben Insel wachsen.