Band 
Erster Band.
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langsam als möglich und mit der geringsten Absonderungvon Dampfen gewacht wurden, am besten gelingen, ver-muthlich weil in ihnen das Zinn weniger verkalkt oder oxy-dirt ist, und weil sie eine reichlichere Porzion Azot oderStickstoff zurückbehalten als jene, welche mit größererSchnelligkeit gemacht werden. Ferner nimmt man gewöhn-lich zwei Unzen gekörntes Zinn auf jedes Pfund Scheide.Wasser, und das Metall wird in dieses nach und nach hin-eingegeben, indem man immer wartet bis das vorige bei-nahe aufgelöst ist, ehe man anderes nachgießt. Diese Vor-sicht soll verhindern, daß sich nicht zu viele Hitze auf ein-mal entwickle und die Auflösung einen zu schnellen Gangnehme; doch steht dieses gegen das Ende des Prozesses, derbeiläufig zwei oder drei Lage lang hinausgezogen werdensoll, nicht mehr zu befürchten Das Wasser, wel-

davon überzeugte, aber ich wollte blos nach Art der Färberverfahren, welche dasselbe nicht reinigen. (Siehe Annale«des Arts et manufactures. 35 t). LIV. 282).

123) Lc Normand (a. a. T>.) empfiehlt zur Darstellung einer vor-züglich guten salpetrig salzsaurenZinnauflosung folgendes Ver-fahren : Er nimmt einen Glaskolben mit einem langen Halsversehen, der doppelt so viel Saure als er hineinthu» will,zu fassen vermag, gießt in denselben acht Pfund reine Salpe-tersäure von ;o Grad Beaume und vier Pfund reiner Salz-säure von i/Grad Beaume. Die sich anfänglich entbindendeDämpfe läßt er davon gehen, dann aker bedeckt er die Ocff-nung mit einem Deckel von Pappcitdeckel. Den Kolben stellter sodann in ein Sandbad; nun wiegt er i 1/2 Pfund kleingekörntes Dlalacca - Zinn ab, theilt solche in 48 Theile (jedenvon einem Loch) und wirft eine dieser Porzionen in die ge-mengte Saure im Kolben und bedeckt denselben mit dem Dck-kcl, der jedoch nicht allzufest schließen darf. Die Sänre greiftnach und nach das Zinn an, und löset es auf; wahrend die-ser Zeit eroebeu sich viele rörhliche Dampfe, die nicht aus