Band 
Erster Band.
Seite
611
JPEG-Download
 

ches man zum Scheidewasser mischt, soll gewogen oder ge«messen werden, damit man bei Berechnung der Starke derAuflösung oder des Gewichtes des in einer gegebenen Men«ge Auflösung enthaltenen Metalles, den Betrag des Was-sers genau bestimmen könne. Hat man halb so viel Was-ser als Scheidewasser genommen, so wird das Gewicht deSMetalles ein Vierzehntheil des Ganzen betragen, und wenndie Auflösung (oder der von den Färbern sogenannte Geist)nach diesen Verhältnissen bereitet wurde, so werden gewöhn-lich i 8 bis 2; Pfunde davon gebraucht, um ein volles Co«chenillcscharlach auf 100 Pfund Schaafwollentuch zu färben.Von dieser angegebenen Menge Auflösung werden gewöhn«lich drei Fünftel oder zwei Drittel zur ersten Zubereitungoder zur Sied-Operazion des Prozesses genommen. Fürdiese Dperazivn giebt man auf hundert Pfund zu färbendesTuch beiläufig acht Pfund rohen Weinstein oder Argol

dem Kolben entweichen, wenn dessen Hals sehr lang ist unddie feibst in großer Menge durch den Deckel zurückgehaltenwerden, wenn sie bis dahin kommen, was indessen sehr sel-ten ist, wenn das Zinn in kleinen Pvrzionen hineingethanwird. Wenn die erste Porzion des Zinnes ganz aufgelöst ist»setzt er erst die »weite Porzion mit der nemlichen Vorsichtwie bei der ersten, hinzu, und fahrt nach und nach so fort,bis all« <8 Pvrzionen darin ausgelost sind. Ist das Zinnsämmtlich aufgelöst und die Flüssigkeit ganz erkaltet, so gießter sie in Flaschen mit geschliffenen Glasstöpseln, und bewahrtsie so zum Gebrauche auf. In dem Augenblick, daß er siezum Farben brauchen will, verdünnet er sie mit dem viertenTheil ihres Gewichtes Wasser, wodurch er nie einen weißenNicderschlag bekömmt, den die Färber bei ihrer Verführung«-arr gewöhnlich erhalten.

1-4) ke Normand empfiehlt an« nicht zu verwerfenden Gründen«. a. L. statt des rohen Weinsteins sich in der Sebarlachsar-