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Erster Band.
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welches acht Pfund einfachen Scheidewassers zu seiner Auf.lösung erfordern würde, deren Preis, zu 8 Pence dasPfund, fünf Schillinge drei Pence betragen würde. Ichberechnete demnach, daß man vier Schillinge vier Pfennigeersparen kann, wenn man Salzsäure statt Salpetersäurezur Zinnauflösung nimmt. Die Salzsäure, welche HerrScannte das wahre Auflösungsmittel des Zinns („levrai dissolvant de l’Etain”), nennt, scheint also auch daswohlfeilste zu seyn, und gewährt noch überdieß den Vor,theil, daß eine damit bereitete Auflösung so durchsichtig und

augenblicklich eine» rothen Niederschlug darin veranlasset,wodurch ein Theil des Pigments zu Boden fallt, und fürdas Tuch uilwiederbringlich verloren ist; ein Umstand, wor-auf man aber leider, selbst in den besten Färbereien gar nichtRücksicht zu nehmen Pflegt. Anders verhält es sich dagegen,wenn man mit dem salzsaurcn Zinn nach der angegebenenWeife vperirt; denn einerseits erzeugt das salzsaure Zinn,wie man sich durch die Erfahrung davon überzeugen kann,keinen Niederschlag, wenn solches mit der Cochenille in Be-rührung tritt; und anderseits kann ein Niederschlag um s»weniger hervorkommen, weil das Tuch gleich mit der ganzendazu erforderlichen Huantität der Zinnauflösung angesottenwird, folglich sich auch kein Pigment der Cochenille nieder-schlagen kann, indem dasselbe sogleich von dem mit dem Zinn-oxyd durchdrungenen Tuch vollständig aufgenommen wird,und dessen Farbe erhöhet. Wenn das auf diesem Wege ge-färbte Scharlach aus dem Bade kommt, so erscheint die Far-be gemeiniglich etwas dunkel, ins Carmesin sich neigend;sobald aber das Tuch mit der Luft in Berührung tritt, sosaugt die Farbe schnell Sauerstoff ein, und nun kommt auchauf der Stelle das gesättigteste und feurigste Scharlachrothhervor, welches mit dem feinsten Gobelin-Scharlach vergli-chen werden kaun. Viele große Färbereieu haben diese Der,fahrungs.m nun bereits seit mehreren Jahren mit dem glück-lichsten Erfolge in Ausübung gesetzt.