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I -es Weinsteins sind. Tuch/ welches mit einer auf diesez Art bereiteten Weinstein « schwefelsauren Zinnauflösung und' Cochenille gefärbt wurde, nahm eine Aurorafarbe an.
Zinn, welches mit reiner Weinsteinsame, die mandurch die gewöhnlichen Mittel von ihrer alkalischen Basis; geschieden hatte, aufgelöst wurde/ färbte mit Cochenille auf' Tuch/ ein sehr lebhaftes und schönes, etwas ins Orange; schillernde, Scharlach. Eme ähnliche Farbe wurde durch! ein mit gereinigtem Weinstein gesättigtes Wasser/ in wel.
; chem gekörntes Zinn sechs Wochen lang war aufbehaltenj worden, hervorgebracht.
! Zinn kann durch reine Zitronensäure schnell, und durch' Zitronensaft etwas langsamer aufgelöst werden, und die! frisch bereitete Auflösung färbt mit Cochenille ein sehr schö«nes Scharlach, welches, wie das vorige, ein wenig in dieAurorafarbe spielt. Ich habe wirklich öfter gefunden, daßl Zitronensäure mit Zinn, wenigstens eben so kräftig ist alsder Weinstein, um den Cochenille.Carmesin;u gilben. Nichtsübertrifft die Schönheit eines Scharlaches, welches mitZitronensaurem Zinn gefärbt wurde, und wäre sie nicht zukostspielig/ so verdiente diese Auflösung beim Scharlach»färben den Dorzug vor jeder andern.
Gekörntes, durch starken Weinessig aufgelöstes, Zinnnahm ein milchartiges Aussehen, und einen ganz besondern,etwas unangenehmen, Geruch an; mit Cochenille färbte esauf Luch ein Scharlach, welches etwas in die Rosafarbe fiel.
Zinn mit Holjsaure aufgelöst erzeugte eine Farbe zrvi«
. schen Scharlach und Rosa.
i Phoophorsaure gab eine beständig durchsichtige und! farbelose Zinnausiösung, welche mit Cochenille ein glänzen-l. des gelbliches Scharlach färbte.
; Zinn mit Flußsäure aufgelöst, erzeugte mit Cochenillejj ein sehr glänzendes Scharlach.
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