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Erster Band.
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Seitdem die Bereitung des Maroccolcder (Saffian)in England eingeführt worden, benutzt man die Cochenille,um die schöne Farbe jenem Leder mitzutheilen, welchesman rothes Marocco heißt; obgleich in Persien, Armenien,der Barbarey und den griechischen Inseln diese Farbe ur-sprünglich entweder mit Kermes oder mit Lak hervorge«bracht wurde. Um dem Farbestoffe der Cochenille eine Ba-sts zu geben, werden die Ziegenhaute, welche von ihrenHaaren durch Kalkwasser befreit und gehörig gereinigt wur-den, auf der sogenannten Haarseite mit einer gesättig-ten Alaunauflösung getränkt, welche man mittelst einesSchwammes öfter und gleichförmig aufträgt. Nach einer

proftibstantiven oder Tafeldruckfarben mit dem Pigmente derCochenille geeignet, und ei lasse» sich, wenn die erdige»»der metallischen Losungen in Sauren, entweder für sich, oderin verschiedene» Verhältnissen untereinander vermengt, mitdem mit Wasser ausgezogenen und mit einem schicklichen Der«dickungsmittel verdickten Pigmente der Cochenille verbünde»werden, ein« unenbliche Menge abweichender Farben-Nuan-cen darstellen. Der Regel nach kann man annehmen, daßdrei bis vier Loth Cochenille mehr als hinreichend sind, umzwei Pfund Färbeflüsstgkeit zu bilden. Die besten Derdicknngs-mittel sind fein gepulverte Salepp, Tragant-Gummi, Ding-lers Gummi-Surrogat und Dinglers Tafeldruck - Gummi.Die Basen oder Lntwicklungsmittel werde» erst, wenn da«mit Wasser ausgezogene Pigment verdickt ist, und, wenn dieVerdickung, wie es bei der Salepp der Fall ist, warm ge-schieht, noch vor völliger Erkaltung derselben, in den er-forderlichen Verhältnissen hinzugesetzt. Nach der Menge desEntwicklunzsmittels hat man auch die Quantität des Ver-dickungsmitrels zu bestimmen. Ein Zusatz von Baumöl tragtrur Erhöhung der ropischen Farben so wie zu ihrer Befesti-gung nach Dinglers vielfältigen Erfahrungen wesentlich bei;auf jedes Pfund der fertigen Farbe kann man zwei b«s dreiLoth auf das sorgfältigste beimengen.

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