Band 
Erster Band.
Seite
710
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Zwischenzeit von drei oder vier Tagen wird ein Absud vonCochenille, den man geftihet hat, ebenfalls mit einemSchwämme auf dieselbe Seite etwas wärmer als blut-warm aufgetragen; doch soll er nicht viel warmer seyn,um nicht das Leder zu krispeln. Diese Auskragung wirdvon Zeit zu Zeit wiederholt, bis eine hinlänglich volle undgleiche Farbe dargestellt worden. Hernach werden die Hautein Kleien. Wasser eingeweicht, und mit einem Absud ent»weder von Galläpfeln oder von Sumach oder von einerMischung von beiden gclohet.

Ich fand, daß wenn man verdünntes schwefelsalzsau-res Zinn statt der Alaunauflösung nahm, oder eine Mi-schung von beiden auf Ziegenhäute, welche gehörig zube-reitet worden waren, auftrug, die in der Folge darauf dar.gestellte Farbe merklich verbessert wurde, und wenigstensan Lebhaftigkeit gewann.

Da ich nichts Wichtiges mehr über die Cochenillemitzutheilen habe, so will ich hiemit diesen Abschnittschließen.

Ende des ersten Bandes.