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Lhcnard und Noard angestellt hatten, um die Wirkun-gen zu beobachten, welche das Sieden mit den gewöhnli-chen Porzionen von Alaun Und Weinstein, und eben soauch das Sieden mit den gewöhnlichen Porzionen vonWeinstein und salzsaurem Zinn, als einer Beitze für dieScharlachfarbe, auf die Schaafwolle hervorbringt.Mir scheint es nicht unschicklich zu seyn, hier twch einigeStellen ihres Memoires, die mehr unmittelbar auf die Er-zeugung jener Farbe Bezug haben, einzuschalten:
„Scharlach" (sagen sie) „wird erhalten, wenn manSchaafwolle mit bestimmten Porzionen Cochenille, sauremweinsteinsaurem Kali, und einer hochoxydirten Zinn«auflösung behandelt".... Die Operazion wird in zweiTheile getheilt; die erste nimmt anderthalb Stunden, diezweite eine halbe Stunde weg.... „Diese Abtheilungist nothwendig, um eine gute Farbe hervorzubringen, wel-che schwacher und mehr gelb seyn würde, wenn alle dieseSubstanzen bei der ersten Operazion vermischt und auf dieWolle zwei Stunden hindurch aufgetragen würden undzwar wegen der Saure des Bades oder der Farbbrühe.„Wir erhalten aber (fahren sie fort) eine entgegengesetzteWirkung, wenn bei der ersten Operazion blos die Beitzcnangewendet werden, und die Cochenille für die zweite auf-behalten wird." — Dieser leztern Behauptung jedoch wi-dersprechen sie in einer andern Stelle desselben Memoires,
des Produkte« wird noch nebenbei ei» sehr bedeutendes Qumturn wirklicher Schwefel ausgeschieden und verflüchtiget, wodann bei fortgesetzter Feuerung, die man bis zu einem be-stimmten Punkte zu unterhalte» hat, erst schwefelsaures Juinerzeugt wird, das, wenn die Verhältnisse der Schwefelsaurezu dem Zinn richtig getroffen worden sind, möglichst neutraldargestellt werden kann.