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find. Indessen' hat dieses Verfahren gerade keinen Verlustan Farbe zur Folge, weil die Färber sehr gut wissen, wel-che ungefärbte Stücke sie folgen lassen müssen, um die voneiner frühern -Operazion zurückgelassenen Substanzen auf-zufangen und zu benützcn.
In Hinsicht auf den hohen Grad der Oxydazion desZinnes, welchen jene Herren als nothwendig zur Erzeu-gung des Scharlaches ansehen, muß ich schließen, daß sieentweder durch die Meynung Pclletiers über diesen Ge»genstand irre geführt worden sind, oder die von ihnen ge-brauchten Auflösungen für weit mehr ozydirt gehalten ha-ben , als sie es in der That waren. Ich habe zuverlaßigund, wie ich glaube , mehr als hundertmal Scharlache, dieso schön waren, als man sie nur finden kann, mit demfrischen, nur wenig (vielleicht am wenigsten) oxydirten salz.saurem Zinne und den nur gewöhnlichen Porzionen Wein-stein und Cochenille erzeugt, und eben-so oft habe ich michaußer Stand befunden, mit Zinnauflösungen, welche gewißsehr hoch oxydirt waren, etwas Besseres, als eine-Orange - oder Lachsfarbe zu erzeugen: In der That be-trachten die Färber, wie bekannt, ihren Geist oder diesaloetersalzsaure Zinnauflösung allgemein als Zweckuntaug-lich, wenn er seine Durchsichtigkeit verliert; eine Wirkung,welche einen hohem Grad der Oxydazion im Metalle an-zeigt und davon herrührt *).
’O Ich habe S. 674 gesagt, daß die Stroh'- oder Ambrafarbeder von den Färbern gewöhnlich gebrauchten Juinaustösungeme Wirkung der neutralen Salze zu seyn scheine, welche sieaufgelöst in sich halt. Ick habe jedoch seitdem entdeckt, dastich damals durch -einen Versuch, den ich mir änderst harreerkläre!- sollen, getäuscht wurde, und das jene Farbe äugen-blitÄ.ch sowohl erzeugt als verstärkt werden könne, wennman nur etwas salzsaures Jin» zu der salpereriai-saureir Zinn-